Hrothgar - Tales of Valhöl | |
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| Review von Eddieson vom 20.07.2026 (452 mal gelesen) | |
Oh, da hat aber jemand eine Menge AMON AMARTH gehört. Also die neuen AMON AMARTH, nicht die der ersten vier Alben. HROTHGAR aus Frankreich waren mir bis dato völlig unbekannt. Gegründet haben sie sich 2017 und mit dem vorliegenden "Tales Of Valhöll" legen sie drei Jahre nach ihrem Debüt "Rise Of Ragnarök" ihr Zweitwerk vor. Anhand der Albumtitel kann man sich schon vorstellen, dass sich die Franzosen lyrisch der nordischen Mythologie verschrieben haben und zu dieser dann mit ihrem melodischen Death Metal den passenden Rahmen liefern. Wer dabei direkt an AMON AMARTH denkt, liegt dabei goldrichtig, denn HROTHGAR klingen absolut wie die schwedischen Vorbilder. Und zwar so sehr, dass man hier eigentlich kaum noch von Eigenständigkeit reden kann. Klar, die Songs sind selbstgeschrieben, die Lyrics auch, aber das Gesamtwerk klingt so nach AMON AMARTH, dass man meinen könnte, hier läge das neue Album vor. Die Gitarrenarbeit, das wuchtige Schlagzeug, der Gesamtsound und Sänger Quentin Peyrouse klingt nicht nur mit seinen Growls so wie der Hegg, sondern auch mit der Phrasierung der Wörter. Absolut identisch.Auch technisch ist das hier alles super sauber gespielt, das Album hat einen satten Sound und auch die Songs sind packend. Schon gleich der Opener 'Jörmungandr' macht unmissverständlich klar, worum es bei HROTHGAR geht. Epische Melodien treffen treibende Rhythmen. Mit etwas erhöhtem Tempo geht es dann mit 'Face To Face' weiter. Stampfend und mit einer gewissen Härte schlägt dann 'Fight You Like A Beast' zu. Was HROTHGAR auf ihrem zweiten Album aber wirklich gut machen, ist, dass sie die verschiedensten Atmosphären in den Songs verpacken. 'Hræsvelgr' und 'Blazing Shores' sind auf "Tales Of Valhöl" für die dunkle Seite der Atmosphäre zuständig, wobei Letzterer der deutlich epischere Song geworden ist. Schunkelsongs a la 'Raise You Horns' oder 'Heidrun' sind hier nicht vertreten, so viel ist schon mal sicher. Stattdessen konzentrieren sich HROTHGAR auf lupenreinen Melodic Death Metal. Das knackige 'Ulfhednar' bildet da genauso ein Highlight wie das starke 'Fenrir's Fate' oder der epische Abschlusstrack 'The Kraken'. Also Melodien schreiben können sie, das ist unbestritten. Jetzt noch ein bisschen mehr Eigenständigkeit und das nächste Album kann groß werden. Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Jörmungandr 02. Face To Face 03. Fight You Like A Beast 04. Hræsvelgr 05. Blazing Shores 06. Giant 07. Ulfhednar 08. The Voyager 09. Fenrir's Fate 10. The Kraken | Band Website: Medium: CD, digital Spieldauer: 55:14 Minuten VÖ: 10.07.2026 |
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Oh, da hat aber jemand eine Menge AMON AMARTH gehört. Also die neuen AMON AMARTH, nicht die der ersten vier Alben. HROTHGAR aus Frankreich waren mir bis dato völlig unbekannt. Gegründet haben sie sich 2017 und mit dem vorliegenden "Tales Of Valhöll" legen sie drei Jahre nach ihrem Debüt "Rise Of Ragnarök" ihr Zweitwerk vor. Anhand der Albumtitel kann man sich schon vorstellen, dass sich die Franzosen lyrisch der nordischen Mythologie verschrieben haben und zu dieser dann mit ihrem melodischen Death Metal den passenden Rahmen liefern. Wer dabei direkt an AMON AMARTH denkt, liegt dabei goldrichtig, denn HROTHGAR klingen absolut wie die schwedischen Vorbilder. Und zwar so sehr, dass man hier eigentlich kaum noch von Eigenständigkeit reden kann. Klar, die Songs sind selbstgeschrieben, die Lyrics auch, aber das Gesamtwerk klingt so nach AMON AMARTH, dass man meinen könnte, hier läge das neue Album vor. Die Gitarrenarbeit, das wuchtige Schlagzeug, der Gesamtsound und Sänger Quentin Peyrouse klingt nicht nur mit seinen Growls so wie der Hegg, sondern auch mit der Phrasierung der Wörter. Absolut identisch.
