Mono - Snowdrop | |
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| Review von Eddieson vom 30.06.2026 (477 mal gelesen) | |
Für MONO ist "Snowdrop" ein ganz besonderes Album, denn nach dem Tod ihres langjährigen Produzenten und Freundes Steve Albini ist das aktuelle Album das erste Album, das nicht von Albini produziert wurde. Stattdessen hat nun Brad Wood den Platz an den Reglern übernommen. Klar, die Fußstapfen sind groß, doch Wood hat die Aufgabe absolut großartig gemeistert und "Snowdrop" einen grandiosen Sound verpasst. Durch die jahrelange Freundschaft zu Albini führte der Weg zwangsläufig zu Wood und in das Electrical-Audio-Studio von Albini, in dem "Snowdrop" dann aufgenommen wurde. Für das Album haben sich MONO ein zehnköpfiges Orchester und einen achtstimmigen Chor dazugeholt. Bei dieser Kombination führt es naturgemäß dazu, dass die Klangwelten der neuen MONO-Songs noch weiter, vielschichtiger und abwechslungsreicher werden. Nach dem tragischen Tod von Albini könnte man meinen, dass die Songs melancholischer und dunkler ausfallen würden. Doch das ist nicht der Fall, sondern man bekommt fast das Gegenteil geboten. Der Opener und Titeltrack startet ruhig und träumerisch mit Gitarren und Klavier, baut sich dann aber weiter auf und gipfelt in einem massiven und melodischen Koloss. 'Winter Daphne' hat dann einen starken cineastischen Touch und verbreitet sehr positiven und hoffnungsvollen Vibe. Jeder Track auf dem Album ist nach einer Pflanze benannt, weil, so sagt die Band, jede Blume eine eigene, einzigartige Sprache in sich hat. Für dieses Album wollen sie die Bedeutung jener Blumen den Verstorbenen darbringen und in die Titel der Songs einfließen lassen. Das klingt vielleicht erst mal ziemlich dick aufgetragen, doch bringt man das mit der Musik in Verbindung, spürt man die Dankbarkeit und Demut, die MONO ausdrücken wollen. Dabei klingt hier alles gut durchdacht und wohl überlegt. Und das ist nicht zuletzt das, was MONO zu einem Meister des Post Rock werden ließ. "Snowdrop" unterstreicht dies noch mal ganz eindeutig und entführt den Hörer in Soundlandschaften, wie sie halt nur MONO kreieren können. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Snowdrop 02. Winter Daphne 03. Gerbera 04. Statice 05. Hedera 06. Shion 07. Bells Of Ireland 08. Farewell To Spring | Band Website: Medium: CD, LP, digital Spieldauer: 49:28 Minuten VÖ: 12.06.2026 |
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Für MONO ist "Snowdrop" ein ganz besonderes Album, denn nach dem Tod ihres langjährigen Produzenten und Freundes Steve Albini ist das aktuelle Album das erste Album, das nicht von Albini produziert wurde. Stattdessen hat nun Brad Wood den Platz an den Reglern übernommen. Klar, die Fußstapfen sind groß, doch Wood hat die Aufgabe absolut großartig gemeistert und "Snowdrop" einen grandiosen Sound verpasst. Durch die jahrelange Freundschaft zu Albini führte der Weg zwangsläufig zu Wood und in das Electrical-Audio-Studio von Albini, in dem "Snowdrop" dann aufgenommen wurde. Für das Album haben sich MONO ein zehnköpfiges Orchester und einen achtstimmigen Chor dazugeholt. Bei dieser Kombination führt es naturgemäß dazu, dass die Klangwelten der neuen MONO-Songs noch weiter, vielschichtiger und abwechslungsreicher werden.
