Khemmis - Khemmis | |
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| Review von Eddieson vom 11.06.2026 (521 mal gelesen) | |
KHEMMIS haben für sich selbst die Latte oder den Qualitätsstandard mit ihren bisherigen Veröffentlichungen gut hoch gesetzt. Jetzt melden sich die Amis mit ihrem fünften und selbstbetitelten Album zurück. Und wenn eine Band ein Album quasi nach sich selbst benennt, passiert das nicht unbedingt aus Ermangelung an Kreativität für einen starken Albumtitel, sondern manchmal möchte die Band damit auch ein Statement setzen. Und ich kann mir vorstellen, dass wir genau hier diesen Fall haben. KHEMMIS setzen mit diesem Album ein Zeichen und wollen darauf hinweisen, dass wir es hier mit einem besonders starken Output zu tun haben. Und das ist nicht das typische "best album so far ..."-Promogelaber.Okay, fünf Jahre sind mittlerweile seit "Deceiver" ins Land gezogen. Ein neuer Bassist namens Dave Small bedient nun die vier Saiten und fast schon unermüdlich waren KHEMMIS on the road unterwegs. Also genug Gründe, warum es auch mal etwas länger dauern darf. Dafür hat sich das Warten aber gelohnt, denn KHEMMIS fahren hier ordentlich auf, was natürlich nicht bedeuten soll, dass das Album jetzt nun völlig überladen ist, sondern eher das Gegenteil ist der Fall. KHEMMIS gehen sogar einen Schritt zurück, konzentrieren sich wieder vermehrt auf den Doom in in ihrem Metal, also etwa so wie zu "Hunted"- oder "Absolution"-Zeiten. So gehen auch direkt die ersten beiden Stücke runter wie Öl, dabei sind es vor allem die starken Melodien und der Gesang, der hier besondere Akzente setzt. Aber auch die Gitarrenarbeit kommt hier wesentlich kompakter und fokussierter rüber, was sich auch in der Spielzeit der Songs zeigt, die auf dem neuen Album doch deutlich kürzer sind. Überraschungen gibt es auf "Khemmis" vom Schlagzeuger Zach, der 'Gilded Chambers' mit einem D-Beat eröffnet und bei 'Carrion King' doch tatsächlich den Blastbeat auspackt. Auch eher ungewöhnlich für eine Doom-Band, aber dafür überraschend und passend eingesetzt. Was auch weniger zum Einsatz kommt sind die tiefen Growls des Herrn Butcherson. Die sind tatsächlich in homöopathischen Dosen auf dem Album verteilt. Mag den einen freuen, den anderen nicht, aber ändert letztendlich auch nichts. Ein besonderes Highlight haben sich KHEMMIS bis zum Schluss aufbewahrt, denn 'Benediction Tones' ist vor allem wegen des Gesangs ein echtes Sahnestück geworden. Doch, "Khemmis" hat es verdient, den Bandnamen als Albumtitel zu tragen. Ein großartiges Album einer großartigen Band. Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Invocation Of The Dreamer 02. Corpsebloom Garden 03. Grief’s Reverie 04. Beneath The Scythe 05. Gilded Chambers 06. Tomb Of Roses 07. Carrion King 08. Benediction Tones | Band Website: www.facebook.com/khemmisdoom Medium: CD, LP Spieldauer: 42:04 Minuten VÖ: 12.06.2026 |
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KHEMMIS haben für sich selbst die Latte oder den Qualitätsstandard mit ihren bisherigen Veröffentlichungen gut hoch gesetzt. Jetzt melden sich die Amis mit ihrem fünften und selbstbetitelten Album zurück. Und wenn eine Band ein Album quasi nach sich selbst benennt, passiert das nicht unbedingt aus Ermangelung an Kreativität für einen starken Albumtitel, sondern manchmal möchte die Band damit auch ein Statement setzen. Und ich kann mir vorstellen, dass wir genau hier diesen Fall haben. KHEMMIS setzen mit diesem Album ein Zeichen und wollen darauf hinweisen, dass wir es hier mit einem besonders starken Output zu tun haben. Und das ist nicht das typische "best album so far ..."-Promogelaber.
