Osmium Gate - Cannibal Galaxy

Review von Metal Guru vom 01.05.2026 (377 mal gelesen)
Osmium Gate - Cannibal Galaxy OSMIUM GATE ist keine Band im traditionellen Sinne (= Ansammlung von mehr als zwei Menschen, die jede ihr/jeder sein Instrument spielt oder/und singt, zeitgleich in ein und demselben Raum kracht/lärmt/probt und dementsprechend auftrittsfähig, möglicherweise sogar -willig ist), sondern ein Duo/Kollektiv/Projekt aus Salt Lake City/Utah, namentlich Drew Ehrgott (REVERENCE OF THE MARTYR - Bass, Gitarre) und Rene Gomez (IBEX THRONE, PAN-AMERIKAN NATIVE FRONT, YAOTL MICTLAN - Schlagzeug). Zusammen (Zitat No. 1) "... they carve out a sonic identity that feels both ancient and futuristic, rooted in elemental power yet unbound by earthly constraints". DAS tun sie jetzt auch ganz offiziell in Form ihrer ersten Veröffentlichung:

"Cannibal Galaxy" ist OSMIUM GATEs 2026er-Debütalbum, umfasst acht Stücke in 48 Minuten und 39 Sekunden und enthält - sad but true - keinen Gesang/null Stimmen. Yes, that's right, yeah, you read right: absolutely NO vocals! DAS macht "die Sache" nicht zwingend publikumswirksamer, einfacher, attraktiver. Stattdessen: haufenweise Gitarrenriffs, massenhaft Single-String-Sechszehntel und vorzugsweise vierviertelige Rhythmen. Hm, was Hauptgrund der B4M-Orderung war (= instrumental, Metal, nicht deutsch), erzeugt bei mir - nach dreimaligem Hören, wohlbemerkt - den Eindruck, ich hörte halbfertige (Backing-)Tracks. Trotz der einen oder anderen Hookline (der Gitarren), der Metalligkeit (das Drumming, die Produktion, die Zerrung) und nicht zu leugnender virtuoser Vorträge werden die Stücke relativ schnell - ich mag's gar nicht schreiben - langweilig. Beim letzten Hördurchlauf (gestern Nacht) bin ich sogar weggepennt - was mehr mit gedrosselter Abhörlautstärke und erhöhter Müdigkeit, weniger mit der Qualität des Materials zu tun hatte.

Da steht (Zitat No. 2) "... with their debut album, "Cannibal Galaxy", OSMIUM GATE presents themselves as sculptors of atmosphere, fusing technical precision with an expansive sense of mystery. Each track is a portal, a threshold between the known and the unimaginable, inviting listeners to experience the forces that shape both worlds and minds". DAS mag gerne und gut sein, aber mein Eindruck ist und bleibt: Da "fehlt" noch was, das geht noch besser! Maybe next time?

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Waters of Natron (5:25)
02. Sailing Stone (5:23)
03. Booming Dunes (4:04)
04. Whale Fall (6:11)
05. Nacreous (6:12)
06. Blood Rain (6:28)
07. Cannibal Galaxy (7:25)
08. Lights Over Hessdalen (7:31)
Band Website:
Medium: Digital
Spieldauer: 48:39 Minuten
VÖ: 13.03.2026

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