Dark Heart - Evoloution | |
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| Review von derkleinekolibri vom 29.04.2026 (466 mal gelesen) | |
Anfang der Achtziger als TOKYO ROSE gegründet, benannten sich die Engländer 1983 um und waren ab sofort als DARK HEART unterwegs. 1984 erschien das Debütalbum "Shadows Of The Night", welches allerdings zu wenig Beachtung fand. Wegen des drohenden Endes der NWOBHM-Ära trennte man sich und ging eigene Wege. Mit ihren Liveauftritten hatten es DARK HEART allerdings geschafft, eine Anhängerschaft der guten alten Zeiten zu gewinnen und so kam es, dass man 2024 mit "Out Of The Shadows" wieder ein Album produzierte und veröffentlichte, das sich recht stark vom NWOBHM-Stil losgelöst zeigte. Vor etwas mehr als einem Monat, am 27. März 2026, erschien das dritte Studioalbum "Evolution" mit 11 Titeln und der beeindruckenden Spielzeit von 58 Minuten.Den Briten ist es gelungen, nicht wie eine Art Retro-Band zu klingen. Auch wenn einige Passagen aufhorchen lassen, die man eindeutig in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts einordnen kann. AC/DC-Riffs, wenn auch nur kurz, schmücken 'You And I'. Leichte ALICE COOPER-Anleihen sind bei genauem Hinhören bei 'Spread Your Wings' zu vernehmen. Der melodische Abgesang 'Burned' weckt schlummernde Schmuserocker mit einem Anfang, der nur leichte Differenzen zu FOREIGNERs 'Say You Will' aufweist, dann aber sphärisch, fast gespenstisch die knapp fünf Minuten durchläuft. 1988 waren es QUEENSRŸCHE, die mit 'Eyes Of A Stranger' beeindruckten, 2026 sind es DARK HEART, die ähnlich gut daherkommen, wenn sie 'Eyes Of Light' anstimmen - die Ähnlichkeit der Titel ist wohl rein zufällig. Abgesehen von diesen sich nur über wenige Sekunden hinziehenden Ähnlichkeiten haben die Briten einen eigenständigen Stil, der sich bei mehrmaligem Hören mehr und mehr herauskristallisiert. Besonders erwähnenswert ist die Arbeit Nick Cattericks an seiner Gitarre. Jedem Song wird mindestens ein Gitarrensolo gegönnt, das Riffing selbst lässt das Können des Gitarristen mehrmals aufblitzen. Alan Clarks ausdrucksvolle Stimme gibt der Musik einen Charme, der nicht nur die weibliche Hörerschaft in ihren Bann zieht. Die Extra Special Guests Pete Newdeck (Schlagzeug) und Josh "Tabble" Williams (Bass) meistern die ihnen zugewiesenen Aufgaben bravourös. "Evolution" ist kein Album, das man nur mal nebenbei hören sollte. Die vielen Feinheiten würden sonst im Nirwana verschwinden und die wahre Größe der 11 Stücke ließe sich nicht einmal mehr erahnen. DARK HEART ist es gelungen, sich von der breiten Masse von Neuerscheinungen, die retromäßig daherkommen, abzuheben. Anspieltipps: 'Ride The Highway' und 'Mortality'. Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Light The Flame 02. Cold Winter 03. End Of Tomorrow 04. Hands Of Fate 05. Spread Your Wings 06. Ride The Highway 07. You And I 08. Life To Crucify 09. Eyes Of Light 10. Mortality 11. Burned | Band Website: Medium: CD, Digital Spieldauer: 58:03 Minuten VÖ: 27.03.2026 |
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Anfang der Achtziger als TOKYO ROSE gegründet, benannten sich die Engländer 1983 um und waren ab sofort als DARK HEART unterwegs. 1984 erschien das Debütalbum "Shadows Of The Night", welches allerdings zu wenig Beachtung fand. Wegen des drohenden Endes der NWOBHM-Ära trennte man sich und ging eigene Wege. Mit ihren Liveauftritten hatten es DARK HEART allerdings geschafft, eine Anhängerschaft der guten alten Zeiten zu gewinnen und so kam es, dass man 2024 mit "Out Of The Shadows" wieder ein Album produzierte und veröffentlichte, das sich recht stark vom NWOBHM-Stil losgelöst zeigte. Vor etwas mehr als einem Monat, am 27. März 2026, erschien das dritte Studioalbum "Evolution" mit 11 Titeln und der beeindruckenden Spielzeit von 58 Minuten.
