Einar Solberg - Vox Occulta | |
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| Review von Lestat vom 29.04.2026 (420 mal gelesen) | |
Mit "Vox Occulta" veröffentlicht EINAR SOLBERG sein zweites Studioalbum. Sein erklärtes Ziel ist es, sich als einen der epischsten Charaktere in der experimentellen Musik zu etablieren. Um das zu erreichen hat er auf diesem Album mit dem Norwegian Radio Orchestra zusammen gearbeitet. Das Ergebnis ist ein, nach seinen Worten, "sehr cineastisches Album".Nun stellt sich wahrscheinlich jeder unter dem Begriff "cineastisch" etwas anderes vor. Fakt ist aber, dass er sich maximal weit vom Metal entfernt hat und etwas komplett Eigenständiges geschaffen hat. Seine Handschrift ist - naheliegenderweise - deutlich zu erkennen. Verzerrte Gitarren sucht man aber lange. Nicht vergebens, aber lange. Nur in einzelnen Momenten des maximal gesteigerten Spannungsbogens werden Schlagzeug und E-Gitarren hinzugefügt, beispielsweise in 'Vita Fragilis'. Die restliche Zeit malt das Orchester stimmungsvolle Klangwelten, mal dominant, mal als begleitendes Element, dass die Stimme Einars hervorhebt oder akzentuiert. Mal ist sie wirklich versteckt ("Vox Occulta" bedeutet übersetzt "versteckte Stimme"), mal aggressiv, mal kräftig, mal schwach. Das Mastermind beweist eine unheimliche Variabilität in seinem Gesang, so dass Stimme und Orchester immer eine Einheit bilden und sich gegenseitig unterstützen. Das Album ist ein Meisterwerk, in seinem Songwriting, in seiner dynamischen Produktion, in seiner Intensität. Es ist aber auch stark Geschmackssache, weil es mit Metal jedweder Spielart nichts zu tun hat. Wer verzerrte Gitarren und Doublebass braucht, um glücklich zu sein, wird hier sehr traurig aus der Wäsche schauen. Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Stella Mortua 02. Medulla 03. Vox Occulta 04. Liberatio 05. Serenitas 06. Vita Fragilis 07. Grex 08. Anima Lucis | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 54:48 Minuten VÖ: 24.04.2026 |
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Mit "Vox Occulta" veröffentlicht EINAR SOLBERG sein zweites Studioalbum. Sein erklärtes Ziel ist es, sich als einen der epischsten Charaktere in der experimentellen Musik zu etablieren. Um das zu erreichen hat er auf diesem Album mit dem Norwegian Radio Orchestra zusammen gearbeitet. Das Ergebnis ist ein, nach seinen Worten, "sehr cineastisches Album".
