Atreyu - The End Is Not The End

Review von Eddieson vom 21.04.2026 (416 mal gelesen)
Atreyu - The End Is Not The End ATREYU feiern Geburtstag nicht mit irgendeinem Bandjubiläum, sondern mit ihrem zehnten Release. "The End Is Not The End" markiert das zehnte Album der Jungs aus Kalifornien und damit zeigen sie, und das möchte ich schon mal vorwegnehmen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn, und auch das will ich schon mal verraten, man könnte meinen, dass das zehnte Album auch bis dato ihr härtestes Album geworden ist. Doch woran macht man das fest? Hören wir mal genauer hin.

Und schon gleich nach dem Intro 'The End Is Not The End', das mit einem mächtigen Schrei beginnt, gibt es mit 'Dead' einen aggressiven Song. Jede Menge Doublebass, fette Riffs, der passend eingesetzte Wechselgesang - der ruhige Mittelpart mit cleanen Gitarren wirkt dabei nicht als Bremse, sondern ist passend und stimmig gesetzt. Und am Ende wird dann noch mal der Aggression freien Lauf gelassen. 'Break Me' beginnt groovig und sehr riffbetont und baut so seine eigene Dynamik auf. 'All For You' wurde ja schon im Vorfeld veröffentlicht und ist der Radiohit der Band. Sehr eingängig und sehr melodisch und zum Mitsingen geeignet. Mächtige Riffs, die dann wieder genau auf die Zwölf gehen, gibt es bei 'Ghost In Me', bei dem sich vor allem die Gesangsmelodie im Ohr festsetzt. Generell zeigt sich Sänger Brandon Saller auf diesem Album extrem vielseitig mit einem Hang zu starken Melodien. Dafür rauscht aber 'Glass Eater' relativ schnell an einem vorbei, während das ruhige 'Wait My Love, I'll Be Home' für eine Gänsehaut sorgen dürfte, die dann wiederum relativ schnell vom zackigen 'Ego Death' zerschlagen werden dürfte.

'Death Rattle' punktet dann wieder mit mächtig Groove und einem starken Solo. Für 'Children Of Light', welches sehr düster, aber doch auch irgendwie positiv klingt, konnte man Max Cavalera als Gastsänger gewinnen, der natürlich eine Menge Aggression mit seiner Stimme mitbringt. Klassische Heavy Metal-Gitarren kommen dann bei 'In The Dark' zum Einsatz und auch wenn ein Saxophon immer noch etwas exotisch ist, kommt es bei diesem Song nicht nur überraschend, sondern auch passend. Das balladeske 'Afterglow' und 'Break The Glass', das mit einem Piano-Mittelteil überzeugt, bringen das Album ins Ziel.

Und am Ende kann und muss man sagen, dass "The End Is Not The End" ein sehr starkes und vielfältiges Album geworden ist. Dazu ein sehr emotionales Album, das aber vor allem die starken Emotionen, wie Aggression und Wut, in sich trägt und vielleicht deswegen zum bisher härtesten Album von ATREYU wird.



Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The End Is Not The End
02. Dead
03. Break Me
04. All For You
05. Ghost In Me
06. Glass Eater
07. Wait My Love, I'll Be Home Soon
08. Ego Death
09. Death Rattle
10. Children Of Light
11. In The Dark
12. Afterglow
13. Break The Glass
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 42:28 Minuten
VÖ: 24.04.2026

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