As Everything Unfolds - Did You Ask To Be Set Free? | |
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| Review von Baterista vom 19.04.2026 (440 mal gelesen) | |
Mit "Did You Ask To Be Set Free?" legen AS EVERYTHING UNFOLDS ihr drittes Album vor - ein Werk, das thematisch von Verlust und emotionalen Extremen geprägt ist. Durch den plötzlichen, tragischen Tod ihres Schlagzeugers im Jahr 2024 fielen die Musiker nachvollziehbarerweise zunächst in ein Loch. Diese Schwere ist zwar spürbar, schlägt sich für meinen Geschmack musikalisch aber nur bedingt in echter Tiefe nieder.Stattdessen setzt die Band stark auf Eingängigkeit. Die Songs sind sauber produziert, klar strukturiert und gehen sofort ins Ohr. Elemente aus Metal, Rock und Pop greifen gut ineinander, die Mischung wirkt modern und zugänglich. Das Album läuft dadurch sehr flüssig durch und eignet sich fast schon zu gut als Hintergrundbeschallung. Genau darin liegt jedoch das Problem: Vieles wirkt mir persönlich etwas zu glatt. Die poppigen Anteile nehmen der Musik oft die nötige Kante, und obwohl einzelne Momente sehr gut funktionieren, bleibt am Ende erstaunlich wenig hängen. Die Songs klingen gut, ich gehe beim Hören mit, aber es wirkt nicht so richtig mit Nachdruck. Dabei sind Songs wie 'Denial', 'Idols' und 'Reverie' echter Kracher und machen Spaß. Die Stimme von Frontfrau Charlie Rolfe sticht heraus und verleiht den Tracks die wichtige, emotionale Note. Auch Ansätze für mehr Härte und Intensität sind da - sie werden jedoch selten konsequent ausgespielt. Fazit: "Did You Ask To Be Set Free?" ist ein angenehm hörbares, gut produziertes Album, das vieles richtig macht, aber mich nicht vollständig abgeholt hat. Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Denial 02. Gasoline 03. Point Of View 04. Find Another Way 05. Cut The Lies 06. Break It Away 07. Set In Flow 08. What You Wanted 09. Idols 10. Reverie 11. Edge Of Forever 12. Setting Sun | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 42:00 Minuten VÖ: 10.04.2026 |
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Mit "Did You Ask To Be Set Free?" legen AS EVERYTHING UNFOLDS ihr drittes Album vor - ein Werk, das thematisch von Verlust und emotionalen Extremen geprägt ist. Durch den plötzlichen, tragischen Tod ihres Schlagzeugers im Jahr 2024 fielen die Musiker nachvollziehbarerweise zunächst in ein Loch. Diese Schwere ist zwar spürbar, schlägt sich für meinen Geschmack musikalisch aber nur bedingt in echter Tiefe nieder.
