In Ruins - We Are All To Perish | |
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| Review von TexJoachim vom 12.03.2026 (506 mal gelesen) | |
Mit "We Are All To Perish" schicken die Rumänen IN RUINS nach einer EP ("Ruthless Portrait") ihr Langspiel-Debüt ins Rennen. Wobei "Rennen" hier mehr lyrisch zu verstehen ist, gibt es doch langsamen Funeral Doom auf die Ohren.Im Detail werden uns vier Tracks mit jeweils mehr als zehn Minuten Spielzeit dargeboten, deren Inspirationsquelle laut IN RUINS vier Gedichte des russischen Poeten Serghei Eesenin sind. Alle Songs kreisen um den Komplex von Sterblichkeit und unvermeidlichem Tod. Schon das Cover, eine Aufnahme des toten Poeten, zeigt, wo die Reise hingeht. Grund genug, einen Friedhof aufzusuchen und dem Album Gehör zu schenken. Langsam, langsam und depressiv tönt es aus den Lautsprechern, als 'I'm Tired Of Living In My Land' losgeht. Schwermütigkeit in Musik gegossen. Dennoch sind Songstrukturen in den Soundscapes erkennbar. Zwischendurch gibt es kleine, helle Einsprengsel, die den traurigen Sound im Endeffekt nur noch verstärken. Gleiches gilt auch für die verbleibenden drei Songs des Debütalbums. Anmutige depressive Schwere trifft auf Langsamkeit. Knurrige Vocals kontrastieren mit hellen Lichtblitzen, ohne das die grundlegende Schwärze jemals erhellt wird. Fazit: "We Are All To Perish" ist kein Album für eine depressive Phase, kann aber durch Melancholie und Langsamkeit überzeugen. Einziger Kritikpunkt ist die musikalische Gleichförmigkeit. Hier täte mehr Abwechslung Not. Trotzdem: Wer SWALLOW THE SUN in ihren langsamsten und trostlosesten Momenten mag, sollte ein Ohr riskieren. Anspieltipps: 'I'm Tired Of Living In My Land'. Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. I'm Tired Of Living In My Land 02. I Do Not Regret and I do Not Shed Tears 03. We'll Depart This World For Ever, Surely 04. Farewell | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 43:00 Minuten VÖ: 13.03.2026 |
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Mit "We Are All To Perish" schicken die Rumänen IN RUINS nach einer EP ("Ruthless Portrait") ihr Langspiel-Debüt ins Rennen. Wobei "Rennen" hier mehr lyrisch zu verstehen ist, gibt es doch langsamen Funeral Doom auf die Ohren.
