Slaughterday - Dread Emperor | |
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| Review von Eddieson vom 12.02.2026 (3021 mal gelesen) | |
Wie die Zeit vergeht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das erste Album "Nightmare Vortex" von SLAUGHTERDAY erschienen ist. Ist mittlerweile auch schon fast 13 Jahre her, und mit "Dread Emperor" ist das ostfriesische Duo schon bei seinem fünften Album angekommen. Und was hat sich in der Zwischenzeit verändert? Nichts. SLAIGHTERDAY spielen immer noch den Death Metal, den sie mit ihrem ersten Album begonnen haben. Leicht doomige Einflüsse lockern das enge Korsett des Death Metals etwas auf, und die Tempovariationen bringen Abwechslung in das Hörerlebnis.Nach dem dem kurzen metallischen Intro 'Enthroned' geht es mit 'Obliteration Crusade' auch gleich schon los. Der erste Track funktioniert zum Warmwerden bestens, denn mit 'Rapture Of Rot' geht es dann im zügigen Tempo weiter. Dann ein markantes Solo, das Tempo wird gedrosselt, nur um dann mit voller Kraft wieder loszuschlagen. So macht Death Metal Spaß. Die Jungs brauchen nicht viel, vor allem keine komplizierten Riffs. Ein paar schneidende Gitarren hier, ein paar fiese Leads da, dazu der leicht bellende Growlgesang und schon bekommt ihr Death Metal der leicht schmutzigen Sorte. Was SLAUGHTERDAY auf "Dread Emperor" besonders gut gelingt, ist das Liebäugeln mit der dunklen Seite. Während 'Subconscious Pandemonium' einen fetten Groove mit sich bringt, hat sowohl der Titeltrack, als auch 'The Forsaken Ones' etwas sehr Dunkles an sich. Maximales Headbangen ist dann bei 'Necrocide' angesagt, und 'Dethroned' bringt das Album dann mit einer leicht rockigen Kante auf die Zielgerade, bevor das Album mit dem PROTECTOR-Cover 'Golem' einläuft. Nein, natürlich erfinden SLAUGHTERDAY auf dem neuen Album den Death Metal nicht neu. Will man das? Nein. Erwartet man das? Na hoffentlich nicht, denn genau so ist der Death Metal von SLAUGHTERDAY richtig: mal schnell, mal langsam, aber immer räudig und schmutzig. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Enthroned 02. Obliteration Crusade 03. Rapture Of Rot 04. Astral Carnage 05. Subconscious Pandemonium 06. Dread Emperor 07. The Forsaken Ones 08. Necrocide 09. Dethroned 10. Golem (PROTECTOR cover) | Band Website: www.facebook.com/slaughterdayofficial Medium: CD, LP Spieldauer: 39:46 Minuten VÖ: 13.02.2026 |
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Wie die Zeit vergeht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das erste Album "Nightmare Vortex" von SLAUGHTERDAY erschienen ist. Ist mittlerweile auch schon fast 13 Jahre her, und mit "Dread Emperor" ist das ostfriesische Duo schon bei seinem fünften Album angekommen. Und was hat sich in der Zwischenzeit verändert? Nichts. SLAIGHTERDAY spielen immer noch den Death Metal, den sie mit ihrem ersten Album begonnen haben. Leicht doomige Einflüsse lockern das enge Korsett des Death Metals etwas auf, und die Tempovariationen bringen Abwechslung in das Hörerlebnis.
