Auditory Anguish - AFA | |
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| Review von Rockmaster vom 20.12.2025 (1740 mal gelesen) | |
AUDITORY ANGUISH versprechen dem Namen nach "Gehörqualen", und dementsprechend gibt es mit "AFA" - fast, es fehlt eine Minute Spieldauer - voll auf die Zwölf. Aber voll auf die Elf ist bei dem spielerischen Niveau auch schon eine Ansage. Intensiv und roh hämmert der Death Metal-Hassbratzen aus den Lautsprechern, David Montes am Mikro bellt und faucht wild in selbiges. Diego Diaz und Ben Karnofskys Gitarren schleppen sich oft sludgig durch den fetten Sound. "In der Kürze liegt die Würze", denken sich AUDITORY ANGUISH offenbar, und so wird der Opener und Titeltrack 'AFA' mit coolem Bass-Groove (Jose Ruelas) innerhalb von nur mal eben 0:52 gepfeffert serviert. Abe Mendoza hat mächtig Dampf hinter dem Anschlag auf Felle und Becken und immer den passenden Rhythmus parat. Zwischen (nicht übertriebenen) Blastbeats und schnörkelloser, treibender Basisarbeit verstecken sich einige technisch hochpräzise Fills, die das Können des Batteristas unterstreichen. Die Band verbindet ihre Interpretation von Death Metal auch mit Elementen aus Metalcore und Hardcore und macht daraus eine überzeugende Attacke auf die Trommelfelle. Gegenüber den übrigen vier Titeln hat 'Unrelenting Blade' die beinahe epische Länge von drei Minuten - womit die kurze Spieldauer für die insgesamt fünf Titel auf den Punkt gebracht wäre. Man darf das auch so auslegen, dass eben auch die einzelnen Titel schnell auf den Punkt kommen.Leider gibt es weder von offizieller Seite noch in den klassischen Internetquellen substanzielle Information zu AUDITORY ANGUISH, weswegen auch dieses Review sonst wenig zur Band sagen kann. Die Musik spricht für sich. Nach zwei Singles und dem Vorgänger "Crime Rituals" ist "AFA" die zweite EP in der Diskografie der Kalifornier. Während es also für den kleinen Hunger die passenden Molkereiprodukte eines ehemals bayerischen Unternehmens mit umstrittenen "Freundschaften" der Chefetage in die Politik gibt, darf man dem geneigten Hörer AUDITORY ANGUISH für den Fall, dass der kleine Hass kommt, wärmstens ans Herz legen. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. AFA (0:52) 02. Chained In A Hole (2:04) 03. Clementine (2:36) 04. Tierra Santa (2:28) 05. Unrelenting Blade (3:00) | Band Website: https://auditoryanguish.bandcamp.com Medium: CD, digital Spieldauer: 11:00 Minuten VÖ: 14.11.2025 |
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AUDITORY ANGUISH versprechen dem Namen nach "Gehörqualen", und dementsprechend gibt es mit "AFA" - fast, es fehlt eine Minute Spieldauer - voll auf die Zwölf. Aber voll auf die Elf ist bei dem spielerischen Niveau auch schon eine Ansage. Intensiv und roh hämmert der Death Metal-Hassbratzen aus den Lautsprechern, David Montes am Mikro bellt und faucht wild in selbiges. Diego Diaz und Ben Karnofskys Gitarren schleppen sich oft sludgig durch den fetten Sound. "In der Kürze liegt die Würze", denken sich AUDITORY ANGUISH offenbar, und so wird der Opener und Titeltrack 'AFA' mit coolem Bass-Groove (Jose Ruelas) innerhalb von nur mal eben 0:52 gepfeffert serviert. Abe Mendoza hat mächtig Dampf hinter dem Anschlag auf Felle und Becken und immer den passenden Rhythmus parat. Zwischen (nicht übertriebenen) Blastbeats und schnörkelloser, treibender Basisarbeit verstecken sich einige technisch hochpräzise Fills, die das Können des Batteristas unterstreichen. Die Band verbindet ihre Interpretation von Death Metal auch mit Elementen aus Metalcore und Hardcore und macht daraus eine überzeugende Attacke auf die Trommelfelle. Gegenüber den übrigen vier Titeln hat 'Unrelenting Blade' die beinahe epische Länge von drei Minuten - womit die kurze Spieldauer für die insgesamt fünf Titel auf den Punkt gebracht wäre. Man darf das auch so auslegen, dass eben auch die einzelnen Titel schnell auf den Punkt kommen.
