The Bros. Landreth - Dog Ear | |
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| Review von Stormrider vom 26.11.2025 (308 mal gelesen) | |
Keine Ahnung wie sich dieses Album in unsere Reviewliste geschummelt hat. Aber mit Metal hat es nichts zu tun. Nicht einmal mit Hard Rock. Um ehrlich zu sein nicht einmal mit Rock. Aber verzerrte Gitarren gibt es schon zu hören, oder? Nope! Wie gesagt, keinen blassen Schimmer, wie es kam, dass THE BROS LANDRETH mit ihrem Album "Dog Ear" hier reingerutscht sind. Also was gibt es nun zu hören? Luftigen Americana! Gediegen, entspannt und charmant unaufgeregt spielen sich die Brüder Landreth hier durch elf Tracks, die sich definitiv besser zum sommerlichen Chillen eignen, als für den düsteren und frostigen Herbst und Winter. Alles geschmeidig arrangiert und mit angenehmen, oftmals zweistimmigen Vocallines vorgetragen. Leicht flirrende Gitarren, eine Rassel hier, eine Prise Wind in den Haaren dort. Hach, das Leben kann so einfach sein, wenn man sich hier ein wenig treiben lässt. Die zweifachen JUNO-Award-Gewinner und Grammy-ausgezeichneten Songwriter, haben sich noch ein paar illustre (natürlich nichtmetallische) Gäste hinzugenommen, so zum Beispiel den ebenfalls Grammy-nominierten Songwriter Jonathan Singleton für die Single 'I'll Drive'. Noch schöner kommt sogar 'Knuckles' daher, ein Duett mit der legendären BONNIE RAITT. Aber auch 'Strange Dear' mit BEGONIA ist durchaus hörenswert. Inhaltlich geht es viel um Themen wie Verbundenheit, Zuflucht und Selbstreflexion. Das Eselsohr (Englisch: "Dog Ear") im Buch als Metapher für einen Zufluchtsort zu wählen, an den man wieder zurückkehren möchte ist charmant, wäre ich aber nie darauf gekommen. Am Ende ist das Album eine extrem entspannte Sache, die wirklich so gar nichts mit Metal oder auch nur Hard Rock zu tun hat, weshalb ich auch keine Bewertung in unserer Skala sinnvoll finde. Zum gediegenen Chillen sind die knapp vierzig Minuten hingegen sehr gut geeignet.
- ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Sunrise, Sunset 02. I'll Drive 03. Half Of Me 04. Vincent 05. Half Moon Eyes 06. Tumbling Wild 07. Dog Ear 08. Knuckles (feat. BONNIE RAITT) 09. Let Me Down Easy 10. Wide Awake and Dreaming 11. Strange Dear (feat. BEGONIA) | Band Website: www.thebroslandreth.com/ Medium: CD, LP Spieldauer: 38:29 Minuten VÖ: 14.11.2025 |
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Keine Ahnung wie sich dieses Album in unsere Reviewliste geschummelt hat. Aber mit Metal hat es nichts zu tun. Nicht einmal mit Hard Rock. Um ehrlich zu sein nicht einmal mit Rock. Aber verzerrte Gitarren gibt es schon zu hören, oder? Nope! Wie gesagt, keinen blassen Schimmer, wie es kam, dass THE BROS LANDRETH mit ihrem Album "Dog Ear" hier reingerutscht sind. Also was gibt es nun zu hören? Luftigen Americana! Gediegen, entspannt und charmant unaufgeregt spielen sich die Brüder Landreth hier durch elf Tracks, die sich definitiv besser zum sommerlichen Chillen eignen, als für den düsteren und frostigen Herbst und Winter. Alles geschmeidig arrangiert und mit angenehmen, oftmals zweistimmigen Vocallines vorgetragen. Leicht flirrende Gitarren, eine Rassel hier, eine Prise Wind in den Haaren dort. Hach, das Leben kann so einfach sein, wenn man sich hier ein wenig treiben lässt. Die zweifachen JUNO-Award-Gewinner und Grammy-ausgezeichneten Songwriter, haben sich noch ein paar illustre (natürlich nichtmetallische) Gäste hinzugenommen, so zum Beispiel den ebenfalls Grammy-nominierten Songwriter Jonathan Singleton für die Single 'I'll Drive'. Noch schöner kommt sogar 'Knuckles' daher, ein Duett mit der legendären BONNIE RAITT. Aber auch 'Strange Dear' mit BEGONIA ist durchaus hörenswert. Inhaltlich geht es viel um Themen wie Verbundenheit, Zuflucht und Selbstreflexion. Das Eselsohr (Englisch: "Dog Ear") im Buch als Metapher für einen Zufluchtsort zu wählen, an den man wieder zurückkehren möchte ist charmant, wäre ich aber nie darauf gekommen. Am Ende ist das Album eine extrem entspannte Sache, die wirklich so gar nichts mit Metal oder auch nur Hard Rock zu tun hat, weshalb ich auch keine Bewertung in unserer Skala sinnvoll finde. Zum gediegenen Chillen sind die knapp vierzig Minuten hingegen sehr gut geeignet.

