Oslo Tapes - Lăst Comet | |
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| Review von Krümel vom 24.11.2025 (435 mal gelesen) | |
Schon beim ersten Hördurchlauf war mir klar: "Last Comet" ist eigentlich kein Rockalbum und es kann definitiv nicht als Metal bezeichnet werden. Aber welche Musik bieten OSLO TAPES denn dann? Tja, irgendwie habe ich keine Ahnung. Die Band rund um den italienischen Gründer Marco Campitelli selbst verwendet den Begriff "Krautrock", doch das trifft es irgendwie auch nicht so richtig. Die Songs klingen teilweise spacig, teilweise elektronisch, dann hört man doch ein paar Gitarren, ein anderes Mal fühlt man leicht psychedelische Vibes ... Fakt ist, dass die knappe Dreiviertelstunde Spielzeit definitiv nicht langweilig wird, denn jeder der insgesamt zehn Songs klingt unterschiedlich. Und doch gleichzeitig ähnlich. Vielleicht sind es die hier und da fast wie Loops eingearbeiteten Elemente, die sich unterschwellig in die Gehirnwindungen bohren. Auch die immer leicht schwebend wirkenden Vocals erwecken den Eindruck, man wolle die geneigten Lauschern vor den Boxen in andere Sphären entführen.Fazit: OSLO TAPES agieren mit hypnotisch-einlullenden Melodien zwar sehr unmetallisch, aber dennoch irgendwie faszinierend. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Inhuman Witch 05:05 02. Analemma 04:30 03. Pyramid Shape 05:58 04. In Deep 03:55 05. Tribe Telepathy 05:04 06. Transpace 05:09 07. Bizarrå 04:22 08. Quasistar 04:00 09. Astral Path 03:39 10. Lazarus Awaking 04:53 | Band Website: https://oslotapes.it/ Medium: CD, digital Spieldauer: 46:46 Minuten VÖ: 14.11.2025 |
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Schon beim ersten Hördurchlauf war mir klar: "Last Comet" ist eigentlich kein Rockalbum und es kann definitiv nicht als Metal bezeichnet werden. Aber welche Musik bieten OSLO TAPES denn dann? Tja, irgendwie habe ich keine Ahnung. Die Band rund um den italienischen Gründer Marco Campitelli selbst verwendet den Begriff "Krautrock", doch das trifft es irgendwie auch nicht so richtig. Die Songs klingen teilweise spacig, teilweise elektronisch, dann hört man doch ein paar Gitarren, ein anderes Mal fühlt man leicht psychedelische Vibes ... Fakt ist, dass die knappe Dreiviertelstunde Spielzeit definitiv nicht langweilig wird, denn jeder der insgesamt zehn Songs klingt unterschiedlich. Und doch gleichzeitig ähnlich. Vielleicht sind es die hier und da fast wie Loops eingearbeiteten Elemente, die sich unterschwellig in die Gehirnwindungen bohren. Auch die immer leicht schwebend wirkenden Vocals erwecken den Eindruck, man wolle die geneigten Lauschern vor den Boxen in andere Sphären entführen.