Nornes - Thou Hast Done Nothing | |
|---|---|
| Review von Krümel vom 28.11.2025 (431 mal gelesen) | |
Wer noch einen Beweis braucht, dass der sonnig-goldene Herbst vorbei und stattdessen die Tristesse blätterloser Bäume und nebelgrauer Felder Einzug gehalten hat, der lasse sich von "Thou Hast Done Nothing" überzeugen. Auf dem ersten Vollalbum der Franzosen NORNES herrscht durchweg ebendiese Stimmung vor. Beim Hören der fünf Doom-Songs entstehen in meinem Kopf wirklich düstere Assoziationen. Aber: das ist eigentlich gar nicht so schlimm. Denn wenn man solche melancholisch und zäh dahinfließende Musik mag, wird man die Kompositionen von Rom (Gitarre/Vocals), Adrien (Gitarre/Vocals), Noé (Drums) und Ju (Bass/Vocals) durchaus goutieren. Die Stücke wie 'Never Ending Failure' oder 'Our Love Of Absurd' weisen Doom-typisch fast allesamt eine Laufzeit von über zehn Minuten auf; lediglich 'Perceptions In Grey' fällt mit seinen "nur" neun Minuten und 16 Sekunden aus dem Rahmen. NORNES' Gitarren und ab und an der Gesang klingen teilweise ein bisschen dissonant. Dennoch passt das irgendwie alles ganz gut in die triste, wenig fröhliche Stimmung des Werks und betont die hin und wieder fast greifbare Verzweiflung nur noch mehr. Das unglaublich dichte und intensive 'Oneness' mit seinen fast 13 Minuten bringt die Schwermut noch einmal vollends zur Geltung.Fazit: Die dunkle Jahreszeit ist bestens geeignet, um sich in düster-schweren Dooooooom hineinfallen zu lassen. Mit "Thou Hast Done Nothing" hat man als Genre-Fan den passenden Soundtrack dazu. Wobei das Coverbild für meinen Geschmack viel zu hell und bunt geraten ist ... Gesamtwertung: 7.0 Punkte
| |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Never Ending Failure 02. A Rose To The Sword 03. Our Love Of Absurd 04. Perceptions In Grey 05. Oneness | Band Website: www.facebook.com/Nornescult Medium: CD Spieldauer: 55:51 Minuten VÖ: 28.11.2025 |
Alle Artikel
Wer noch einen Beweis braucht, dass der sonnig-goldene Herbst vorbei und stattdessen die Tristesse blätterloser Bäume und nebelgrauer Felder Einzug gehalten hat, der lasse sich von "Thou Hast Done Nothing" überzeugen. Auf dem ersten Vollalbum der Franzosen NORNES herrscht durchweg ebendiese Stimmung vor. Beim Hören der fünf Doom-Songs entstehen in meinem Kopf wirklich düstere Assoziationen. Aber: das ist eigentlich gar nicht so schlimm. Denn wenn man solche melancholisch und zäh dahinfließende Musik mag, wird man die Kompositionen von Rom (Gitarre/Vocals), Adrien (Gitarre/Vocals), Noé (Drums) und Ju (Bass/Vocals) durchaus goutieren. Die Stücke wie 'Never Ending Failure' oder 'Our Love Of Absurd' weisen Doom-typisch fast allesamt eine Laufzeit von über zehn Minuten auf; lediglich 'Perceptions In Grey' fällt mit seinen "nur" neun Minuten und 16 Sekunden aus dem Rahmen. NORNES' Gitarren und ab und an der Gesang klingen teilweise ein bisschen dissonant. Dennoch passt das irgendwie alles ganz gut in die triste, wenig fröhliche Stimmung des Werks und betont die hin und wieder fast greifbare Verzweiflung nur noch mehr. Das unglaublich dichte und intensive 'Oneness' mit seinen fast 13 Minuten bringt die Schwermut noch einmal vollends zur Geltung.
