Lifetaker - Herbsthunde | |
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| Review von Dead_Guy vom 09.07.2025 (15552 mal gelesen) | |
LIFETAKER, eine Hard-/Grindcore-Band aus Dortmund, waren bisher bekannt dafür, ihre gewalttätige Musik vor allem in hohen Geschwindigkeitsregionen sprechen zu lassen. Die neuste EP dagegen präsentiert eine deutlich verlangsamte Version, weniger Gekloppe, dafür genauso fies und nervenaufreibend. Statt dem bisherigen Gehacke gibt es hier meterhohe Gitarrenwände, die direkt aus dem Sludge entliehen sind, garniert mit Industrial- und Noise-Anleihen, die den vertonten Wahnsinn perfekt machen. Es mag zwar deutlich extremere musikalische Ausbrüche geben, die Intensität und der Abfuck sind trotzdem bemerkenswert. Passend dazu gibt es leiderfülltes Gekreische am Mikro, das Texte vorträgt, die die Band in die Nähe von TOTENMOND oder VALBORG bringen. Und so gibt es statt Straßenschlacht nun versiffte Hinterhöfe, die Romantik von endlosen Betonfassaden und einen Trip zwischen Alkohol, Psychopharmaka und Rasierklingen. Also nichts für die, die positive Emotionen in der Kunst suchen, für alle, die sich stattdessen dem Kaputten gerne widmen und sich die Vertonung der hässlichsten Seiten einer Großstadt vorstellen können, werden hier fündig. Krasses Teil, das zeigt, dass schleppende Musik mitunter bösartiger und finsterer sein kann als die heftigste Raserei.
- ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Totsignal 02. Schattenkabinett 03. Alpha Centurio 04. Maschinensturm 05. Herbsthunde Der Karpaten | Band Website: lifetaker.bandcamp.com Medium: CD Spieldauer: 19:26 Minuten VÖ: 30.05.2025 |
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LIFETAKER, eine Hard-/Grindcore-Band aus Dortmund, waren bisher bekannt dafür, ihre gewalttätige Musik vor allem in hohen Geschwindigkeitsregionen sprechen zu lassen. Die neuste EP dagegen präsentiert eine deutlich verlangsamte Version, weniger Gekloppe, dafür genauso fies und nervenaufreibend. Statt dem bisherigen Gehacke gibt es hier meterhohe Gitarrenwände, die direkt aus dem Sludge entliehen sind, garniert mit Industrial- und Noise-Anleihen, die den vertonten Wahnsinn perfekt machen. Es mag zwar deutlich extremere musikalische Ausbrüche geben, die Intensität und der Abfuck sind trotzdem bemerkenswert. Passend dazu gibt es leiderfülltes Gekreische am Mikro, das Texte vorträgt, die die Band in die Nähe von TOTENMOND oder VALBORG bringen. Und so gibt es statt Straßenschlacht nun versiffte Hinterhöfe, die Romantik von endlosen Betonfassaden und einen Trip zwischen Alkohol, Psychopharmaka und Rasierklingen. Also nichts für die, die positive Emotionen in der Kunst suchen, für alle, die sich stattdessen dem Kaputten gerne widmen und sich die Vertonung der hässlichsten Seiten einer Großstadt vorstellen können, werden hier fündig. Krasses Teil, das zeigt, dass schleppende Musik mitunter bösartiger und finsterer sein kann als die heftigste Raserei.
