Fallujah - Xenotaph | |
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| Review von Paddel vom 21.06.2025 (12904 mal gelesen) | |
Progressive Death Metal-Fans nehmen dieses Jahr an einer reich gedeckten Tafel Platz: RIVERS OF NIHIL, ALLEGAEON und jetzt FALLUJAH. Wir speisen gut. Die aktuellen Alben der erst genannten Bands lagen auch bei mir "auf dem Tisch" und konnten jeweils 9/10 Punkte einsacken. Nun greifen die Jungs von FALLUJAH ins Geschehen ein. Die Progressive Death Metal-Band aus San Francisco wurde vor 18 Jahren in einer High School gegründet. "The Flesh Prevails" und "Dreamless" zähle ich zu den stärksten modernen Death Metal Platten der 2010er Jahre. Das Cover-Artwork von Peter Mohrbacher erinnert mich an sperrige Science-Fiction Literatur und es fängt den Sound und die Atmosphäre von "Xenotaph" hervorragend ein. Der Opener 'In Stars We Drown' baut eine verträumte Atmosphäre auf, aber hinten raus gibt es noch einen aggressiven Ausbruch. Darauf folgen noch mal knapp 40 Minuten chugging MESHUGGAH-Riffs und komplexes Songwriting. Die Clean Vocals auf 'Kaleidoscopic Waves ', 'Labyrinth of Stone', 'The Crystalline Veil' und fast allen anderen Songs verleihen dem Album im Zusammenspiel mit den harschen Death Metal Growls einen epischen Charakter. Dave Otero zeichnet sich fürs Mixing- und Mastering verantwortlich. Otero hat schon auf "The Ossuary Lens" (ALLEGAEON) ganze Arbeit geleistet und auch "Xenotaph" hat mich mit einer erhabenen und dynamischen Albumproduktion überzeugt. Die Platte hat keinen Überhit, aber das Album ist sehr kompakt (acht Songs, 43 Minuten) und daher kann man "Xenotaph" eher als Gesamtkunstwerk genießen. Auf 'The Obsidian Architect' wurde ein "abgespacter" Effekt auf die Stimme von Kyle Schaefer gelegt, aber im direkten Progressive Death Metal-Vergleich haben RIVERS OF NIHIL auf ihrer jüngsten Platte noch mal eine ganz andere Experimentierfreude an den Tag gelegt. Dafür kann ich "Xenotaph" leichter am Stück durchhören. Am Ende des Tages komme ich hier auch bei einer 9/10 raus und nächsten Monat veröffentlichen BORN OF OSIRIS mit "Through Shadows" bereits den nächsten 9/10 oder vielleicht sogar 10/10 Kandidaten in der Progressive Technical Death Metal-Kategorie. Was für ein Jahr! Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. In Stars We Drown 02. Kaleidoscopic Waves 03. Labyrinth of Stone 04. The Crystalline Veil 05. Step Through the Portal and Breathe 06. A Parasitic Dream 07. The Obsidian Architect 08. Xenotaph | Band Website: www.facebook.com/fallujahofficial Medium: CD, LP, Digital Spieldauer: VÖ: 13.06.2025 |
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Progressive Death Metal-Fans nehmen dieses Jahr an einer reich gedeckten Tafel Platz: RIVERS OF NIHIL, ALLEGAEON und jetzt FALLUJAH. Wir speisen gut. Die aktuellen Alben der erst genannten Bands lagen auch bei mir "auf dem Tisch" und konnten jeweils 9/10 Punkte einsacken. Nun greifen die Jungs von FALLUJAH ins Geschehen ein. Die Progressive Death Metal-Band aus San Francisco wurde vor 18 Jahren in einer High School gegründet. "The Flesh Prevails" und "Dreamless" zähle ich zu den stärksten modernen Death Metal Platten der 2010er Jahre. Das Cover-Artwork von Peter Mohrbacher erinnert mich an sperrige Science-Fiction Literatur und es fängt den Sound und die Atmosphäre von "Xenotaph" hervorragend ein. Der Opener 'In Stars We Drown' baut eine verträumte Atmosphäre auf, aber hinten raus gibt es noch einen aggressiven Ausbruch. Darauf folgen noch mal knapp 40 Minuten chugging MESHUGGAH-Riffs und komplexes Songwriting. Die Clean Vocals auf 'Kaleidoscopic Waves ', 'Labyrinth of Stone', 'The Crystalline Veil' und fast allen anderen Songs verleihen dem Album im Zusammenspiel mit den harschen Death Metal Growls einen epischen Charakter. Dave Otero zeichnet sich fürs Mixing- und Mastering verantwortlich. Otero hat schon auf "The Ossuary Lens" (ALLEGAEON) ganze Arbeit geleistet und auch "Xenotaph" hat mich mit einer erhabenen und dynamischen Albumproduktion überzeugt.
