Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2022
A Chance For Metal Festival 2022

Area 53 Festival 2022

Wacken Open Air 2022

Hatriot - The Vale Of Shadows

Review von Rockmaster vom 06.08.2022 (1076 mal gelesen)
Hatriot - The Vale Of Shadows Die neue Scheibe der US-Hassbratzen HATRIOT versprüht ein wenig den Charme klassischer Thrash Metal-Riffs, kombiniert mit meist hektisch keifenden Vocals, gewandet in eine druckvolle, moderne Produktion. Zwar haben sich die Kalifornier erst um 2010 gegründet; die Idee, dass ihre musikalischen Ursprünge aus der Zeit stammen, als die Schwermetaller anfingen, auf ihre Instrumente einzudreschen, erscheint aber auf einmal viel weniger abwegig, wenn man weiß, dass HATRIOT als generationenübergreifende Band starteten. Bis 2015 stand nämlich EXODUS-Shouter Steve "Zetro" Souza hinterm Mikro. Mitgründer war Kosta Varvatakis an der Gitarre, und den Bass hatte mal eben Steves Sohnemann Cody übernommen, der inzwischen auch hauptamtlich für das Gekeife und gelegentliche Death Metal-Grunts hinterm Mikro verantwortlich zeichnet. Familienbande ist doch die stärkste Bande, und so stieg 2012 Sohnemann Nummer zwei, Nick, an den Drums ein. Komplettiert wird die Band seit 2018 durch Kevin Paterson an der zweiten Gitarre, und mit "The Vale Of Shadows" legen HATRIOT ihre inzwischen vierte Scheibe vor.

Stilistisch lassen sich HATRIOT nicht auf reinen Thrash Metal festlegen; sie erweitern das Spektrum um eine kräftige Dosis Death Metal, und auch Metalcore hat die Band beeinflusst. Die beiden Gitarren harmonieren prächtig, die sägenden Riffs versprühen pure Aggression, und bei den parallelen Gitarrenläufen könnte dem Metalhead alter Schule das Herz aufgehen. Die Brüder Souza müssen irgendwo einen versteckten An- und Ausschalter haben, jedenfalls scheinen sie zwischen "Pause" und "Vollgas" nur wenige Abstufungen zu kennen und dreschen sich auf technisch hohem Niveau durch die Gehörgänge. Das ist aber auch die eine Schwäche, die man HATRIOT attestieren darf - es gibt permanent (nehmen wir mal das eher mäßige Instrumental 'Murderous Tranquility' als einmalige Ausnahme raus) brachial auf die Zwölf, Tempowechsel und ruhige Passagen gehören nicht zum Standardrepertoire. Wer es genau so mag, dem dürfte "The Vale Of Shadows" ausnehmend gut gefallen.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Horns & Halos
02. The Hate Inside
03. Forceful Balance
04. Verminous And Vile
05. Clemency Denied
06. The Twenty Fifth Hour
07. Only Red Remains
08. Mark Of The Tyrant
09. Vale Of Shadows
10. Murderous Tranquility
11. Hymn For The Wicked
Band Website: www.hatriotmetal.com
Medium: CD, Digital
Spieldauer: 42:35 Minuten
VÖ: 22.07.2022

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

20.02.2014 Dawn Of The New Centurion(7.5/10) von des

27.07.2019 From Days Unto Darkness(8.0/10) von Damage Case

10.02.2013 Heroes Of Origin(5.5/10) von Opa Steve

06.08.2022 The Vale Of Shadows(7.0/10) von Rockmaster

Interviews

16.03.2014 von des

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Even Flow - Mediterraneo

Schaut mal!