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Origin - Chaosmos

Review von Metal Guru vom 12.07.2022 (1125 mal gelesen)
Origin - Chaosmos ORIGIN formierten sich bereits 1997 in Topeka/Kansas und sind jetzt - ein Vierteljahrhundert später - Mike Flores (Bass, Hintergrundstimmen), John Longstreth (Bleche und Felle), Jason Keyser (Vordergrundstimmen) und Ober-ORIGINer Paul Ryan (Gitarren, Hintergrundstimmen). Diese vier Todestechniker haben im Laufe ihrer Existenz auf allen möglichen Festivals gespielt: "Death Across America 1998", "Death Across America 2000", "Relapse Contamination Tour 2008", "The Summer Slaughter Tour North America 2009", "Occupation Domination 2012" und dann noch auf mehreren erfolgreichen europäischen Geschichten wie der "Devastation On The Nation"- und der "The Hell Over Europe"-Tour. Reichlich aktiv, die Kapelle, nicht wahr?

"Chaosmos" ist nach der EP "A Coming Into Existence" (1998) und den nachfolgenden Full-Lengths "Origin" (2000), "Informis Infinitas Inhumanitas" (2002), "Echoes Of Decimation” (2005), "Antithesis" (2008), "Entity" (2011), "Omnipresent" (2014) und "Unparalleled Universe" (2017) ORIGINs achtes Volle-Länge-Album. Die Frage, warum die Band über vier Jahre inaktiv war, stellt sich angesichts der acht starken Stücke in 44 mörderischen Minuten und 29 suizidalen Sekunden nicht. Der Bass beziehungsweise der Basser und die Klampfen beziehungsweise die Klampfer dudeln/frickeln/gniedeln/riffen/schredden, was das Zeuch hält, während das Schlagwerk beziehungsweise der Schlagwerker jede noch so beiläufige, noch so kurze, noch so schnelle Unisololinie mitbetonen. "Chaosmos" spielt sich somit - ganz im Gegensatz zum Albumtitel - bei vollem Bewusstsein und mit höchster Konzentration ab. Titel wie 'Chaosmos', 'Decolonizer' oder 'Heat Death' deuten dabei an, worum's thematisch geht: Bevölkerungsreduktion, Chaos, Endzeit, Hitzetod, Weltuntergang, vorgetragen von gemeinen, röchelnden, wütenden Vocals - na, super!

Fans/Fetischisten/Freunde des technisierten Todesmetalls á la CRYPTOPSY, GORGUTS oder/und NILE sollten ORIGINs "Chaosmos" anchecken. Hier gibt's voll auf die Zwölf, wobei der wortspielende Titel den "Zustand" der Welt meiner Ansicht nach adäquat aussichtslos/passend pessimistisch/realistisch resignativ beschreibt. Die Aufnahmen zum Album waren laut Ryan (Zitat No. 1) "... extreme stressful", aber nur so (= MIT extremem Stress) könne seiner Meinung nach ein Metal-Album aufgenommen werden. Zusammenfassend sagt er (Zitat No. 2): "... if you're happy laying down tracks, maybe you shouldn't be recording death metal". DA könnte was dran sein, würde allerdings AUCH bedeuten, dass ich bei meinen eigenen Aufnahmen mega-depressiv/super-frustriert/ultra-unglücklich bin (ohne DAS zu merken) ODER gar keinen Death Metal aufnehme (weil mir Aufnahmen wie gesagt Spaß machen). Hm, irgendwas stimmt da nicht ...

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Ecophagy (04:08)
02. Chaosmos (03:17)
03. Cogito, Tamen Non Sum (03:47)
04. Panoptical (04:09)
05. Decolonizer (06:30)
06. Cullscape (04:53)
07. Nostalgia For Oblivion (06:24)
08. Heat Death (11:21)
Band Website: www.facebook.com/Origin
Medium: CD + digital
Spieldauer: 44:29 Minuten
VÖ: 03.06.2022

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Reviews

12.07.2022 Chaosmos(7.5/10) von Metal Guru

25.07.2014 Omnipresent(6.0/10) von Eddieson

30.06.2017 Unparalleled Universe(7.0/10) von Eddieson

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