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Majesty Of Revival - Pinnacle

Review von Krümel vom 30.06.2022 (936 mal gelesen)
Majesty Of Revival - Pinnacle Über eines muss man sich klar sein, bevor man das fünfte Album von MAJESTY OF REVIVAL in den Player legt oder wahlweise die Playtaste des digitalen Mediums drückt: Man darf selbst nicht in engen Genres verhaftet sein. Denn die Ukrainer denken und musizieren definitiv ohne solche musikalischen Grenzen. Denn ihr sehr interessantes und progressives Gemisch auf ihrem fünften Werk "Pinnacle" enthält Elemente vieler metallischer Spielarten. Laut den Infos auf metal-archives.com nennt sich das Ganze "Progressive/Neoclassical Power Metal" - und ja, genau diese Bezeichnung trifft es ziemlich gut.

Den Anfang des Silberlings macht ein sehr kraftvoller Power Metal-Opener, der passenderweise 'Open' heißt. Darauf folgt mit 'You Have A Message' eine Melange aus melodischem Prog und stammeligem Core. Bei 'Mindcrime' wird erneut die melodische Power-Schiene gefahren, jedoch hat die Band diesem Song einen folkigen Anstrich verpasst. Mit dem darauf folgenden 'Fool' gibt es erneut einen harten Kontrast, denn man hört zu Beginn Bläser-Sounds, welche von NY-Hardcore-Vocals abgelöst werden. Anschließend geht man bei 'Deliverance' wieder melodisch-rockig zu Werke, bevor 'At All Cost' den Hörer sanft und melancholisch mit Piano und Streicher-Sound umgarnt - mein Favorit übrigens. Wie wäre es mit einem weiteren Genre? Kein Problem - hört euch 'Dig Me Up' mit seinem verrückten funky Rhythmus an. Natürlich dürfen auch technisch-progressive Sachen (zum Beispiel 'Citylights') oder moderne Songs mit Core-Einschlag ('Things Are Not What They Seem') nicht fehlen.

Wie schon zu Beginn gesagt: MAJESTY OF REVIVAL lassen sich nicht in irgendwelche Genre-Schubladen pressen. Ich denke, das möchte die Band auch bewusst nicht - einfach um frei und unabhängig zu sein. Auf "Pinnacle" ist halt jeder Song auf seine Weise und für sich genommen ausgereift durchkomponiert. Dadurch bietet man natürlich viel Abwechslung. Ein kleines ABER möchte ich dennoch loswerden: Obwohl das Material wirklich sehr interessant gestaltet ist und es viel zu entdecken gibt, bilden die Stücke für mich persönlich keine richtige Einheit. Ich nehme das Album nicht als solches - also nicht als Ganzes - wahr, sondern eher als einen Mixed-Sampler.

Als kleine Kostprobe ist das Video von 'Open' zu empfehlen:



Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Open
02. You Have A Message
03. Rebellion
04. Mindcrime [feat. David Readman]
05. Fool [feat. Kärtsy Hatakka]
06. Deliverance
07. At All Cost
08. Dig Me Up
09. Citylights
10. Stone
11. Things Are Not What They Seem
12. Guardians
13. Overcome?
Band Website: www.majestyofrevival.com
Medium: CD
Spieldauer: 56:31 Minuten
VÖ: 10.06.2022

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30.06.2022 Pinnacle(7.0/10) von Krümel

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