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Bleed From Within - Shrine

Review von Farvynn vom 21.06.2022 (1006 mal gelesen)
Bleed From Within - Shrine Jüngst noch las ich eines guten Freundes Festivalbericht zum diesjährigen Mystic Festival in Polen, da fiel es mir mehr oder minder wie Schuppen von den Augen. Verdammt, BLEED FROM WITHIN haben doch das Wochenende ihr sechstes Album "Shrine" veröffentlicht. Also ran an die Jungs aus Glasgow und schauen, was die Mannen um Scott Kennedy zustande gebracht haben.

Verspätet wie immer hatte ich nun mehr als genug Zeit, mich in die Platte reinzuhören und bin schon ein wenig begeistert. Die zweijährige Zwangspause hat den Jungs sichtlich gutgetan. Wer den Vorgänger "Fracture" noch im Ohr klingen hat, dem wird 'I Am Damnation' als Opener und erste Single des Albums gefallen. Er hätte durchaus auch dort funktionieren können und schlägt die Brücke zwischen den beiden Silberlingen. Auch wenn das Intro gut in den Industrial Metal-Bereich gepasst hätte, so wissen Steven Jones und Graig Gowans an den Gitarren doch einzuheizen. Der Breakdown sitzt, die Stimme verpasst einem eine ordentliche Portion Gänsehaut, so muss Metalcore. Es ist aber nicht nur Metalcore, den die Jungs können. Auch die zweite Single 'Levitate' besticht durch ihren Groove in dem Fall. Aber wo Groove ist, ist auch Tempo und gerade Schlagzeuger Ali Richardson steht seinen Kollegen in nichts nach. Vielmehr treibt er die Saitenfront immer weiter an, versucht sie in ungeahnte Gebiete zu führen. Ein einheitliches Tempobild wird es aber weder in dem Song noch sonstwo auf der Platte geben. Ob sich die Jungs damit ein wenig ins eigene Fleisch schneiden? Wir warten ab, was die nächsten zwei Songs noch in der Hinterhand haben. Einer dieser ist direkt 'Invisible Enemy' - und schon da schwankt das zuvor gut gezeichnete Bild der Musiker. Ich will hier nicht sagen, dass ich den Song nicht mag, aber gerade mit 'Flesh And Stone' vorneweg verliert 'Invisible Enemy' viel an Kraft und Potenzial. Stellenweise ein wenig langweilig und ohne die Breakdown-Calls von Scott Kennedy würde er wohl schlimmstenfalls schnell in Vergessenheit geraten. Schon wieder am Ende, mehr oder weniger. Da ist denn auch wieder das Potenzial, das irgendwo zwischendurch mal verloren wurde, und 'Killing Time' besticht fast am Ende nicht nur durch seinen Weckruf, sondern auch mit allerlei klassischen Instrumenten im Chorus. Wo Violine und Bratsche leicht züngeln, ist der Breakdown nicht weit und Scott himself zeigt noch mal, dass so langsam die alten Helden abgelegt und ein eigener Sound gefunden wurde.

"Shrine" ist inzwischen ein sehr erwachsenes Werk geworden. Die Zeit zeigt nicht nur, dass die Technik immer besser werden kann, wenn man sich reinhängt, sondern auch, dass man alte Gewohnheiten ablegen kann. Schon 2018 auf "Era" war der Wechsel ins Metalcore-Genre ein sehr großer und auch guter Schritt, aber gerade jetzt auf "Shrine" zeigt sich, was aus harter Arbeit werden kann. Auch wenn ich für 'Invsible Enemy' einige Minuspunkte geben muss. Aber es kann nicht alles perfekt sein.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. I Am Damnation
02. Sovereign
03. Levitate
04. Flesh And Stone
05. Invisible Enemy
06. Skye
07. Stand Down
08. Death Defined
09. Shapeshifter
10. Temple Of Lunacy
11. Killing Time
12. Paradise
Band Website: www.facebook.com/bleedfromwithinband/
Medium: CD
Spieldauer: 47:53 Minuten
VÖ: 03.06.2022

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14.06.2020 Fracture(6.0/10) von Eddieson

21.06.2022 Shrine(8.0/10) von Farvynn

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