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Victory - Gods Of Tomorrow

Review von Rockmaster vom 17.01.2022 (944 mal gelesen)
Victory - Gods Of Tomorrow Zehn Jahre haben VICTORY gebraucht, um sich nach dem Album "Don't Talk Science" als "Gods Of Tomorrow" zurückzumelden. Sicherlich hat niemand erwartet, dass die Mannen auf dem Hannoveraner Hard Rock/Metal-Flaggschiff VICTORY nach über dreieinhalb Jahrzehnten Siegeszug auf einmal die Strategie ändern. Allerdings hat Gitarren-Kapitän Herman Frank die bisherige Besatzung auf Heimaturlaub geschickt und eine neue Crew an Bord geholt. Und die feuert in altgewohnter Manier dreizehn granatenstarke Salven auf den Zuhörer ab. Dabei landen nur wenige Schüsse lediglich vor dem Bug, es knallt erwartungsgemäß nicht allzu mächtig, aber dafür raucht es ganz anständig.

Neu in der Besatzung ist unter anderem Sänger Gianni Pontillo, der mich, ehrlich gesagt, ein wenig das charakteristische, dreckige Timbre in Charlie Huhns Stimme vermissen lässt, der sich schon in den Achtziger-Jahren die Wartezeit auf den Postboten mit dem Scheck mit Singen vertrieb. Gianni ist ein stark und liefert hier auch ab, lässt VICTORY aber ein bisschen glatter klingen als in ihren frühen Tagen. Die zweite Gitarre schwingt Mike Pesin, der mit Herman auch in dessen Solo-Projekt spielt. Den beiden gelingen immer wieder lässige Riffs, die den Metal-Traditionalisten gut unterhalten. Komplettiert wird die Band durch Frederik Burkert am Bass und Michael Stein am Schlagzeug, die zu jeder Nummer den passenden Groove finden. Mir persönlich gefallen die etwas schnelleren Titel, zum Beispiel 'Cut To The Bone' oder 'My Own Desire', etwas besser, aber auch der Opener 'Love & Hate' und der Titeltrack sind stark. Die ausgerufene Parole, die "Götter von morgen" zu werden, mag im ersten Moment überambitioniert klingen - der Text des Titeltracks lässt jedoch, obwohl er sonst etwas vage bleibt, vermuten, dass VICTORY sich nicht selbst in dieser Rolle sehen.

Ungeachtet dessen, dass VICTORY im Grunde genommen immer noch die gleiche Musik spielen wie in ihren Anfangstagen, gehören sie immer noch zur Speerspitze des teutonischen Metals. Mit "Gods Of Tomorrow" haben sie erneut ein Album vorgelegt, das nicht nur Fans, sondern auch einer breiten Anhängerschaft traditionellen Metals (oder Hard Rocks, da verschwimmen bei VICTORY die Grenzen) gute Laune bereiten wird.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro Love & Hate (0:44)
02. Love & Hate (4:30)
03. Gods Of Tomorrow (3:33)
04. Cut To The Bone (4:41)
05. Dying In Your Arms (4:29)
06. Hold On Me (3:42)
07. Into The Light (3:00)
08. Mad (4:53)
09. Unconditional Love (5:36)
10. My Own Desire (4:32)
11. On Fire (3:46)
12. Rising Force (3:23)
13. In Rock We Trust (2:44)
14. Leave You Alone (Cd Digipak Bonus Track) (3:38)
Band Website: www.victory-music.com
Medium: CD, LP
Spieldauer: 53:10 Minuten
VÖ: 26.11.2021

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21.06.2011 Don't Talk Science(8.5/10) von Stradivari

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