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Cherokee - Blood & Gold

Review von Krümel vom 18.11.2021 (862 mal gelesen)
Cherokee - Blood & Gold Ich finde es ja immer toll, wenn Menschen Freude daran haben, Musik zu machen und selbstsicher genug sind, diese auch zu veröffentlichen. Natürlich ist es noch schöner, wenn mir diese Musik dann auch gefällt. Die Vorab-Beschreibung "Retro Vibes wehen durch den Raum, wenn CHEROKEE ihren 70er Hard Rock rausholen" hat mich neugierig gemacht und so hörte ich mir das aktuelle Schaffen der fünfköpfigen Band in Form von "Blood & Gold" an. Der erste Höreindruck bestätigte die vorgenannte Aussage: Simon Siantidis und Alexander Beda Maria Kleusch (Gitarre), Fabian Albert Dey (Bass), Fabian Kampa (Schlagzeug) und Sängerin Laura Vesprini präsentieren ihren Hard Rock in 70er Manier. Dabei lässt man hin und wieder sogar ein wenig Western-Feeling aufkommen.

Soweit so gut ... CHEROKEE schaffen es trotzdem leider nicht, mich mit ihrem 67 minütigen Album durchgehend zu unterhalten. Zweifellos verfügen die 15 Songs über nette Melodien, bleiben insgesamt aber sowohl kompositorisch als auch ausdrucktechnisch nach meinem Geschmack zu sehr an der Oberfläche. Der Sound und die Atmosphäre gehen nicht unter die Haut oder dringen in den Körper. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat man in fast allen Liedern das Gefühl, die Musiker haben den Faden verloren - und dann wird das Zuhören leider irgendwie zäh. Es fällt mir persönlich schwer, jeden Track bis zum Ende durchzuhören und nicht versucht zu sein, zum nächsten zu skippen. Ein weiterer Knackpunkt ist für mich Lauras Stimme. Unabhängig davon, dass diese eher zu trotzigen Punk-Songs passen würde, wirken die Vocals stellenweise zu bemüht kratzig und kommen dadurch leicht unsicher rüber. Darüber hinaus liegen diverse Töne ziemlich "daneben", wie zum Beispiel in 'Il Grande Silenzio' oder 'Ride By Night'. Vielleicht hat die Fronterin dies als bewusstes Stilmittel eingesetzt; keine Ahnung. Falls ja, dann stört es jedoch deutlich das (mein) Hörempfinden.

Aber: Geschmack ist ja bekanntlich subjektiv, und daher muss sich jeder selbst einen Eindruck von "Blood & Gold" verschaffen und beurteilen, ob es ihm/ihr gefällt. Auf alle Fälle sollten sich CHEROKEE die Freude an der Musik bewahren. Vielleicht können sie mich ja mit dem nächsten Album überzeugen!?

Gesamtwertung: 4.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Bill Pullman
02. My Sweet Tulip
03. Just One Summer Long
04. Il Grande Silenzio
05. Ride By Night
06. Sigourney
07. Song For RG
08. The Nightingale And The Red Rose
09. Rite Of Peyote
10. Malinche
11. Mother Natures Child
12. Ridin Free
13. To Destroy Life
14. Following My Blues
15. Warriors Of The Rainbow
Band Website: www.facebook.com/cherokeehardrock
Medium: CD + digital
Spieldauer: 67:23 Minuten
VÖ: 19.11.2021

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