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Ænigmatum - Deconsecrate

Review von Metal Guru vom 13.08.2021 (1399 mal gelesen)
Ænigmatum - Deconsecrate ÆNIGMATUM sind Eli Lundgren (Guitar), Kelly McLaughlin (Guitar/Vocals), Brian Rush (Bass/Synths) und Pierce Williams (Drums/Backing Vocals). Das Quartett spielt totes Metall der (Zitat) "mid-90s Gothenburg"-Schule. Mit anderen Worten: Die Klampfen kleistern/solieren/unisonieren sich zweistimmig einen zurecht, das Schlachzeuch blastet/speedet/thrasht wie wild und die Stimmen - DIE fauchen eher fies als dass sie grottig grunzen, DAS dann aber häufig, oft und viel! Überhaupt hat ÆNIGMATUM irgendwie von allem zu viel - zu viel Dichte, zu viel Lautheit, zu viel Nervosität, zu viel Technik, zu viel Zerrung. Spontane Eingebung: Vielleicht hat "Deconsecrate" nicht von allem zu viel, sondern ich von manchem zu wenig: zu wenig Eier, zu wenig Interesse, zu wenig Jugend, zu wenig Toleranz, zu wenig Zeit?

"Deconsecrate" nennt sich nach einem selbstbetitelten Debüt das zweite Full-Length-Album der Portländer. Acht Songs in 45 Minuten und 12 Sekunden mit Titeln wie 'Despot Of Amorphic Dominions', 'Fracturing Proclivity', 'Larker, Sanguine Phantom' sagen (zumindest MIR) nichts, aber wenn sich die Mucke so anhört wie sich die Songtitel lesen (= chartUNtauglich, massenINkompatibel, radioUNfreundlich), na dann: "Gut' Nacht, Marie!", "Herzlichen Glückwunsch!" oder "Prost, Mahlzeit!". Und, hört sich die Mucke so an wie sich die Songtitel lesen? Die gute Nachricht: Nein, die Mucke hört sich NICHT so an wie sich die Songtitel lesen, was NICHT heißt, dass sie (= die Mucke) damit "Easy Death" oder "Happy Metal" wäre - im Gegenteil! Die schlechte Nachricht: 45 Minuten und 12 Sekunden derartig dichtes, lautes, nervöses, technisiertes, verzerrtes Zeuch strengt an!

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich von ÆNIGMATUMs "Deconsecrate" halten soll. Obwohl (oder gerade WEIL?) arrangementmäßig amtlich, kompositorisch kompetent und technisch totschlagend, bleibt selbst nach dreimaliger Hardcore-Hörung absolut überhaupt nichts hängen - kein Hook/kein Lick, keine Melodie/kein Rhythmus, kein Refrain/keine Strophe. Nicht etwa, weil diese Elemente fehlten, sondern weil sie - ganz im Gegenteil - zu häufig, zu oft, zu viel "passieren"! Da steht (Zitat): "Für Fans von ATROCITY, AT THE GATES, DARK TRANQUILLITY, EUCHARIST, NECROPHOBIC, OPETH, THE CHASM". Ich pack' noch DEATH, ILLOGICIST, MORBID ANGEL, NECROPHAGIST und THE RED CHORD drauf und dann "passt" das! Abschließende Frage: Woran erkennt man ein gutes Album? Genau - daran, dass man es gleich noch mal/immer wieder hören will. ÆNIGMATUMs "Deconsecrate" will ich NICHT gleich noch mal/immer wieder hören. Vielleicht irgendwann ...

- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Forged From Bedlam (5:44)
02. Undaunted Hereafter (5:11)
03. Disenthralled (5:36)
04. Fracturing Proclivity (6:18)
05. Floods Within A Splintered Cortex (2:27)
06. Larker, Sanguine Phantom (6:38)
07. Despot Of Amorphic Dominions (6:45)
08. Animus Reflection (6:33)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 45:12 Minuten
VÖ: 13.08.2021

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13.08.2021 Deconsecratevon Metal Guru

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