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The Monolith Deathcult - V3 - Vernedering

Review von Metal Guru vom 25.05.2021 (1375 mal gelesen)
The Monolith Deathcult - V3 - Vernedering THE MONOLITH DEATHCULT sind Carsten Altena (Gitarren), Michiel Dekker (Gitarren), Robin Kok (Bässe & Stimmen) und ein nachnamenloser Frank (Session-Schlagzeug). Das Quartett kommt aus Dänemark und allein von der Besetzung her dürfte/könnte/sollte Mensch typischen Tod (= breite Bratung links/rechts, böse Bellung/gruftige Grunzung/kranke Krächzung irgendwo in der Mitte, schlachtende Schlachzeugung in Stereo, keine Tastung und viel Zerrung) erwarten. Ist DEM so? Ja und nein, teils-teils, nicht wirklich oder auf gar keinen Fall! Soll heißen: THE MONOLITH DEATHCULTs "V3 - Vernedering" klingt deutlich dichter/fetter/gnadenloser/kurzweiliger/lauter/opulenter/variationsreicher als die Besetzung vermuten lässt. Auffällig auch der (letztlich exzessive) Gebrauch stimmungserzeugender Keyboards. Wer DIE programmiert beziehungsweise gespielt hat, wird - once again - NICHT verraten.

"V3 - Vernedering" nennt sich der Nachfolger der 2018er "Vergelding" und rotiert 54 mordende Minuten und 12 tötende Sekunden. Laut Produktinformation handelt es sich nicht nur um den dritten und somit letzten Teil der "V-Trilogie", sondern auch um den Soundtrack zum großen "Reset". An das/den/die große "Reset" als integralen Bestandteil einer universellen Verschwörungstheorie kannste glauben - oder eben nicht. Ich (als autodidaktischer Atheist) glaub' eh an nichts, kann insofern nichts mit irgendeinem Reset oder/und Aussprüchen wie (Zitat No. 1) "what we will built back better is a new artistic empire of shocking embarrassment" anfangen. Mit anderen Worten: I don't give a shit (wie in allen Glaubensfragen)! Abgesehen von dubiosen Resets, fragwürdigen Umstrukturierungsmaßnahmen oder mysteriösen Verschwörungstheorien bewegen sich THE MONOLITH DEATHCULT beziehungsweise ihre Mucke zwischen rektifiziertem Geriffe, grobkörnigem Gegrunze, depressivem Gedoome und blitzschnellem Geblaste. Ob die Band dabei ihrer Feststellung, (Zitat No. 2) "death metal has reached a ceiling in terms of speed" geschwindigkeitstechnisch gerecht wird, sei dahingestellt, obwohl: Wenn die Dänen blasten, blasten die Dänen verdammt schnell! Anspieltipps sind auf jeden Fall Tracks No. 8 und No. 5. Dieser ('Blood Libels') ein verstörendes, niederwalzendes, mysteriöses Instrumental, jener ('L’Ouverture De Morose') eine Art Zusammenfassung sämtlicher Stilelemente mit völlig unvermutetem Piano-Interludium und fragwürdigem Sprach-Outro.

Die Produktinformation empfiehlt THE MONOLITH DEATHCULTs "V3 - Vernedering" allen Fans von AMON AMARTH, CRADLE OF FILTH, CRYPTOPSY, DEICIDE, GOREFEST, MACABRE, MINISTRY, MORBID ANGEL, MY DYING BRIDE, OBITUARY, SEPTIC FLESH und SUFFOCATION. Mit diesen und anderen Bands teilten sich THE MONOLITH DEATHCULT bereits brüchige Bühnen viral verwackelter Welten - verzerrungstechnische, stilistische, lautstärkemäßige Ähnlichkeiten also möglich, wenn nicht gar gewollt. Den bandeigenen Ausspruch (Zitat No. 3) "We, THE MONOLITH DEATHCULT, are the new invincible gods and the best is yet to come" halte ich zwar für ansatzweise größenwahnsinng, testosteronbedingt übertrieben und vergleichsweise weltfremd, das Album aber für ein durch und durch deprimierendes, kompromissloses und unerbittliches Werk (= passend zu Corona, Mutanten und sämtlichen Viren dieser Welt) - dafür siebeneinhalb todeskultige Tropfen monolithisches Blut!

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Infowars (01:00)
02. Connect The Goddamn Dots (07:30)
03. Gone Sour, Doomed (06:53)
04. Vernedering (06:32)
05. Blood Libels (04:36)
06. The White Silence (06:01)
07. They Drew First Blood (07:48)
08. L’Ouverture De Morose (13:52)
Band Website: www.monolith-deathcult.com
Medium: CD
Spieldauer: 54:12 Minuten
VÖ: 14.05.2021

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