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Icon Of Sin - Icon Of Sin

Review von Rockmaster vom 10.05.2021 (1037 mal gelesen)
Icon Of Sin - Icon Of Sin Ein paar trockene Riffs und Textzeilen dauert es, dann ist die Verwunderung groß. Das ist doch Bruce Dickinson in seinen besten Jahren, der da mit viel Vibrato aus den Lautsprechern schmettert. Schnell nochmal nachgelesen. Nein, da steht kein Bruce in der Besetzung. Nochmal kontrolliert, gegoogelt. Nein, Raphael Mendes heißt der Kollege, der als zu früh geborene Reinkarnation von Bruce zum YouTube-Phänomen in Brasilien wurde. Und man könnte fast glauben, dass da jeder Ton passt und jedes Timbre. Wenn ich jetzt noch irgendwo google, dass der Kerl einen Pilotenschein hat und den Tourjet fliegt, gebe ich mein Hobby "Musikrezensionen schreiben" auf. Jedenfalls bringt der Knabe eine umwerfende Stimme mit und ziemlich sicher auch eine ausgiebige Gesangsausbildung. Und so befand sein Label, sei es an der Zeit, ihn mit eigener Band ins Musikstudio zu schicken. An den Gitarren wurden Sol Perez und Mateus Cantaleãno verpflichtet, die sich auch gerne mal Anleihen bei Adrian und Dave und anderen Ikonen der 80er-Jahre holen. Komplettiert wird das Quintett von Caio Vidal am Bass und CJ Dubiella am Schlagzeug.

Hat man den Gedanken, ICON OF SIN wären eine Tribute-Band, erst mal im Kopf, wird man ihn so leicht nicht mehr los, und der Vergleich mit den Größen der guten alten Zeit hinkt durchaus hier und da. Zumal man tatsächlich vermuten muss, dass die Ambitionen schon höher gesteckt sind, und dass die eigene Band der Versuch ist, sich aus der "der klingt doch wie"-Ecke, die als Sprungbrett gut geeignet ist, aber irgendwo auch limitiert, freizuschwimmen. Die Titel rocken anständig, die Bandmitglieder spielen solide und Raphael hat einfach eine technisch perfekte Stimme. Was der Band ein bisschen fehlt, sind eigene, durchschlagende Ideen. Raphael fehlt auf "Icon Of Sin" bei aller Qualität etwas, das den Hörer mitreißt und in seinen Bann zieht. Letztendlich ist das aber egal. Wer auf guten alten Metal steht, der muss sich das Debütalbum von ICON OF SIN einfach mal anhören.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Icon Of Sin (5:48)
02. Road Rage (4:46)
03. Shadow Dancer (4:10)
04. Unholy Battleground (5:21)
05. Night Breed (5:11)
06. Virtual Empire (5:52)
07. Pandemic Euphoria (4:22)
08. Clouds Over Gotham (8:01)
09. Arcade Generation (5:23)
10. Hagakure (0:25)
11. The Last Samurai (5:34)
12. The Howling (4:39)
13. Survival Instinct (5:33)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 65:04 Minuten
VÖ: 16.04.2021

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10.05.2021 Icon Of Sin(7.0/10) von Rockmaster

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