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Steelpreacher - Back From Hell

Review von Dunkeltroll vom 06.05.2021 (959 mal gelesen)
Steelpreacher - Back From Hell Beinahe sechs Jahre hat die Koblenzer Underground-Institution STEELPREACHER ins Land ziehen lassen, bevor sie mit ihrem ebensovielten Longplayer ums Deutsche Eck gekommen ist. Live waren sie hingegen (vor der Pandemie, versteht sich) immer präsent, und veröffentlichten im Mai 2019 zusammen mit ihren Label-Kollegen DRAGONSFIRE und SECUTOR eine umfangreiche Live-DVD.

"Back From Hell" nennt sich der neueste Streich, und bietet dem geneigten Fan die gewohnte Mischung aus geradlinigen, rockigen Party-Songs und komplexeren, schwermetallernen Epen. Dabei machen STEELPREACHER nie einen Hehl aus ihren musikalischen Vorbildern, von denen sich hier MOTÖRHEAD, AC/DC, JUDAS PRIEST, W.A.S.P., MANOWAR oder auch GAMMA RAY klar identifizieren lassen. Dabei wird allerdings nicht alles auf einmal in den Kessel geworfen und gut durchgerührt, sondern in zehn einzelnen Gängen serviert. Diese sind jeweils sehr geschmackvoll zubereitet, so dass jeder Gourmet der klassischen Metal-Küche hier seine Lieblingsspeise finden sollte.

Während die vor allem von Bier, Schnaps und Grillgut handelnden Songs allemal als gute Feten-Beschallung taugen, auch wenn sie textlich für manchen sicherlich etwas banal ausfallen, lassen die epischeren, ernsthafteren Stücke aufhorchen und wissen zu begeistern. Von letzterer Sorte sind mit 'When The Iron Calls', 'Bad Things Never Last', 'Titanfall' und 'Masters Of The Underground' vier am Start, die zusammen die halbe Spielzeit des Albums ausmachen. Damit fällt die Quote leider etwas geringer aus als auf dem ebenfalls sehr starken Vorgänger "Devilution".

Spielerisch macht die, inzwischen durch "Andi The Wicked" an der zweiten Axt zum Quartett gewachsene, Truppe bei allen Songs eine gute Figur, während Preachers rotzig-rauhe Stimme für den nötigen Wiedererkennungswert sorgt. Die druckvolle, organische Produktion gefällt, und vor allem der Bass drückt einem stellenweise die Hose an die Beine, als hätte man sein Bier direkt auf der Bühne abgestellt. Und genau dafür sind diese Lieder auch geschrieben worden: Ich kann es kaum erwarten, STEELPREACHER wieder in ihrem Element zu erleben - Freibier für die ersten Reihen inklusive.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Here For The Beer
02. Back From Hell
03. Da Damn Booze
04. Wish Your Were Beer
05. When The Iron Calls
06. Beer, Meat N Metal
07. Rock For Your Life
08. Bad Things Never Last
09. Titanfall
10. Masters Of The Underground
Band Website: www.steelpreacher.de
Medium: CD
Spieldauer: 41:31 Minuten
VÖ: 08.05.2021

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