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Immortal Guardian - Psychosomatic

Review von Cornholio vom 21.02.2021 (933 mal gelesen)
Immortal Guardian - Psychosomatic Quo Vadis, IMMORTAL GUARDIAN? Die Band von Gabriel Guardiola (Gitarre, Keyboards) weiß meiner Ansicht nach nicht so recht, wohin die Reise gehen soll, zu vielseitig präsentieren sich die Texaner auf ihrem zweiten Album. Das Quartett, das sich selbst als Progressive Power Metal-Band bezeichnet, sitzt für mich zwischen zu vielen Stühlen. Eine fast durchgehend starke Leistung liefert allerdings Sänger Carlos Zema (ex-DAVID SHANKLE GOUP) ab, der nicht selten an Andy B. Franck (BRAINSTORM) oder Tim "Ripper" Owens (unter anderem ex-JUDAS PRIEST) erinnert.

Der Opener beginnt mit arabesken Klängen, im nächsten Song wird es durch Midtempo, Stakkato-Gitarrensound und aggressivere Vocals deutlich moderner, um dann eine Kinderlied-Melodie im Soloteil einzubauen (what?). Der nächste Song trägt den bedrückenden Titel 'Lockdown', kommt aber als flotte Power Metal-Hymne daher. 'Phobia' schlägt in eine ähnliche Kerbe, das folgende 'Clocks' wird dann mit deutlich mehr Zuckerguss garniert und überrascht mit unerwarteten Tempowechseln - da hätte man viel mehr draus machen können!

Auch 'Goodbye To Farewells', der eingangs total nach einer STRATOVARIUS-Blaupause klingt, wird durch eine Mischung aus Death und Thrash-Vocals auf eine seltsame Ebene gehoben, das passt einfach nicht zusammen, abgesehen von dem - mit Verlaub - schwachsinnigen Text. Anschließend folgt mit 'Candlelight' eine Ballade, die bei einem solchen Sammelsurium an Stilmixen natürlich nicht fehlen darf. Wer jetzt noch dabei ist, darf sich über den siebenminütigen Song 'Find A Reason' wundern, der balladesk beginnt, um im Soloteil mit Blastbeats aufzuwarten - immerhin bleiben IMMORTAL GUARDIAN ihrer Linie treu. Der letzte Song (ja, gleich geschafft!) beginnt mit einem Computer-Keyboard, ist sonst aber durchaus hörbar.

Ich mag eigentlich keine Verrisse, und auch "Psychosomatic" kann man ja nicht wirklich als Verriss bezeichnen. Man kann sich die Scheibe schon anhören, ohne durchgehend das Gesicht zu verzerren und die Skip-Taste im Dauerfeuer zu bedienen, aber bei mir zündet leider keiner der Songs, dazu sind nahezu alle Lieder zu undurchsichtig und die Platte ist insgesamt zu überlaufen.


Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Psychosomatic
02. Read Between The Lines
03. Lockdown
04. Phobia
05. Clocks
06. Self Isolation
07. Goodbye To Farewells
08. Candlelight
09. Find A Reason
10. New Day Rising
Band Website: https://www.immortalguardian.net
Medium: CD
Spieldauer: 52:06 Minuten
VÖ: 22.02.2021

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21.02.2021 Psychosomatic(5.0/10) von Cornholio

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