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Ascension Of The Watchers - Apocrypha

Review von des vom 13.10.2020 (583 mal gelesen)
Ascension Of The Watchers - Apocrypha Ich hoffe, ich tue ASCENSION OF THE WATCHERS nicht unrecht, wenn ich mal behaupte, dass die Band gemeinhin völlig unbekannt ist. Dabei verbirgt sich dahinter ein Name, der sehr wohl bekannt ist: Burton C. Bell, der Frontman der Industrial Legende FEAR FACTORY, der mit seinem markanten Gesang der Band seinen Stempel aufdrückt. ASCENSION OF THE WATCHERS wurde 2002 nach der Auflösung von FEAR FACTORY gegründet, als Partner holte Bell sich den Tourkeyboarder von FEAR FACTORY, John Bachdel, ins Boot. ASCENSION OF THE WATCHERS hatten vielleicht auch nicht den Anspruch, so groß zu werden wie die Stammband von Bell, und auch nach der Wiedervereinigung von FEAR FACTORY blieben ASCENSION OF THE WATCHERS das Pausenprojekt von Bell und Bachdel. So veröffentlichte man 2004 die EP "Iconoclast", landete zwischendurch beim Label von Al Jourgensen, über das man 2008 die Platte "Numinosum" heraus brachte. Ab 2009 waren FEAR FACTORY und deren Spin-Off CITY OF FIRE recht aktiv und so dauerte es sehr lange, bis man neues Material in Form der nun vorliegenden Platte "Apocrypha" veröffentlicht hat, und wenn man den beiliegenden Infos glauben kann, handelt es sich dabei um Material, an dem Bell und seine Kollegen in den jetzten 10 Jahren gearbeitet haben.

Ganz kann man die Nähe zu FEAR FACTORY natürlich beim Anhören von "Apocrypha" nicht abstreiten, der perfekte, etwas kalt gehaltene Sound ist eine große Gemeinsamkeit, auch wenn sich ein paar Tupfer Orange zum Hellblau dazu gesellen. Auch die Nähmaschine tackert nicht, vielmehr dominieren epische Songs, die von viel Synthieklängen geschmackvoll begleitet sind. Der Einstieg 'Ghost Heart' ist noch eher flott und episch, doch überwiegend werden getragene Töne angeschlagen, Klangmalereien, in denen sich die Songs Zeit nehmen, um sich zu entwickeln. Die Brüllstimme von Burton C. Bell vermisst man zwar schon irgendwie als Kontrast zu seiner ausschließlich genutzten Klargesangsstimme, dafür werden Sprachsamples eingestreut. Statt drückendem Gelärme gibt es sparsamere, von Percussion und Synthies getriebene Arrangements und statt Drei-Minuten-Hits werden kleine Epen gespielt, die weniger zum Bangen als vielmehr zum sanften Kopfwiegen unter dem Kopfhörer einladen. Die Band schreckt auch nicht vor Experimenten zurück, ein Chor kommt ebenso zum Einsatz wie ein Gewitter oder Stimmeffekte, die aber allesamt gut ins Gesamtbild passen. Bei all den harmonischen Sounds ist man als Hörer allerdings auch froh, dass im Mittelteil mit 'Stormcrow' eine etwas heftigere Nummer versteckt ist, die ordentlich hypnotisch sägt und bis auf ein paar Sprachsamples instrumental ist.

Was sind also die Highlights? Das grandiose 'Ghost Heart' sowie das bereits erwähnte 'Stormcrow' und auch das darauf folgende 'Cygnus Aeon'. Auch die akustische Version des TERENCE TRENT D'ARBY-80er-Hit 'Sign Your Name' ist eine überraschende Interpretation des Songs, dem ein ordentlicher Schuss Düsternis und Melancholie verpasst wurde. Dagegen scheint 'Key To The Cosmos' mit seinen wie Wassertropfen rieselnden Pianotönen beim ersten Anhören fast schon zu cheesy. Allerdings hat der Track ein enormes Suchtpotential und steigert sich bombastisch. In Summe ist "Apocrypha" eine wunderschöne Platte, bei der man aber nicht mit der Erwartungshaltung herangehen darf, dass hier die Sau herausgelassen wird und die mit jedem Durchlauf wächst.

des

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Ghost Heart 6:16
02. The End Is Always The Beginning 5:47
03. Apocrypha 6:54
04. A Wolf Interlude 4:38
05. Honoree 6:10
06. Stormcrow 5:55
07. Cygnus Aeon 5:16
08. Key To The Cosmos 6:46
09. Bells Of Perdition 4:56
10. Wanderers 5:38
11. Sign Your Name 6:37
Band Website: www.thewatchers.org
Medium: CD
Spieldauer: 66:00 Minuten
VÖ: 09.10.2020

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