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Terminal Nation - Holocene Extinction

Review von Metal Guru vom 24.09.2020 (811 mal gelesen)
Terminal Nation - Holocene Extinction TERMINAL NATION entstammen dem amerikanischen Arkansas und heißen (spielen) Chase Davis (Schlagzeug), Stan Liszewski (Stimme), Dalton Rail (Gitarre, Stimme), Tommy Robinson (Gitarre, Stimme) und Chase Turner (Bass, Stimme). Diese fünf Amis sind mächtig gepestet - DAS zumindest lassen ihr neues Album, dessen Songtitel und Sound vermuten. Nun gibt es viele Gründe, gepestet zu sein (siehe Songtitel) und viele Möglichkeiten, diese Pestung zu zeigen (höre Albumsound) - im Falle (nicht nur) von TERMINAL NATION reichen drei Blicke auf deren Oberhorst, die Welt, die Zukunft ...

"Holocene Extinction" drückt in 13 Songs (= 34 Minuten und 38 Sekunden) ein Lebensgefühl aus, wie es gepesteter kaum sein könnte. Titel wie beispielsweise 'Age Of Turmoil', 'Death For Profit', 'Leather Envy', 'Masterplan' oder 'Revenge' verbalisieren Angst, Frustration, Profitgier, Staatsgewalt, Unterdrückung, den unvermeidlichen Weltuntergang und universelle Wut - war klar, oder? Übrigens: Traditionelle Strophen, ordinäre Refrains und mitsingbare Melodien finden sich nicht. Nein, die zwischen 31 Sekunden und 4:23 drehenden Songs fangen bei A an, streifen auf ihrem Weg durch's kompositorische Alphabet mal das F, mal das K, mal das U, nur um schließlich irgendwann/irgendwie/irgendwo bei X, Y oder Z zu enden. Instrumentell wird gekeult/geknüppelt/gekracht, vokalistisch wird (nicht selten mehrstimmig) gebellt/gerufen/geschrien, dass die Wände wackeln. Dass darunter auch schon mal das Timing leidet, fällt vielleicht Rhythmikern wie mir auf, stört ansonsten aber nicht weiter. Die Produktion: Ultrafleischige Pestklampfen rechts und links, distanzierte Soli hier und da, hochverdichtete Drums, Bass bestenfalls Alibi. Ich fürchte, das Material entfaltet seine wahre Wirkung nur bei 'Maximum Volume' - na dann, auf gute Nachbarschaft ...

Ein Wort noch zum sogenannten 'Cover Artwork' von Adam Burke: Ein den halben Hintergrund ausfüllender Totenschädel mit standesgemäßer Totenkutte hängt eine Taschenuhr in den radioaktiv verstrahlten Vordergrund. Diese Uhr zeigt nicht etwa fünf, sondern (aus coronalem Anlass?) drei vor zwölf: höchste Zeit also, irgendwas zu machen, irgendwie aktiv zu werden, aber was, aber wie, aber wo? Das Ganze erinnert mich entfernt an alte (= gut gemeinte, nicht so gut gemachte, naive, plakative, ungelenke) DEATH- oder MEGADEATH-Umschläge. Wer Kapellen wie ALL OUT WAR, BOLT THROWER, CREEPING DEATH, EARTH CRISIS, INTEGRITY, JESUS PIECE, NAILS und XIBALBA kennt/hört/gut findet, sollte ein oder auch mehrere Ohren riskieren - empfiehlt der B-Zettel. Ich addiere noch CONVERGE, KING PARROT und PIG DESTROYER und dann passt 'das'.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Cognitive Dissonance (2:59)
02. Arsenic Earth (1:55)
03. Holocene Extinction (2:43)
04. Master Plan (1:52)
05. Revenge (2:57)
06. Thirst To Burn (0:31)
07. Orange Bottle Prison (3:21)
08. Leather Envy (1:19)
09. Expired Utopia (4:23)
10. Death For Profit (3:14)
11. Caskets Of The Poor (1:39)
12. Disciple Of Deceit (3:22)
13. Age Of Turmoil (4:23)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 34:38 Minuten
VÖ: 07.08.2020

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24.09.2020 Holocene Extinction(7.5/10) von Metal Guru

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