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Veonity - Sorrows

Review von Cornholio vom 30.08.2020 (1076 mal gelesen)
Veonity - Sorrows Und mal wieder ein Power Metal Album aus Schweden! Wirklich eines unter vielen? Mitnichten! VEONITY klingt auf den ersten und vielleicht auch auf den zweiten "Blick" in der Tat nach Standardware aus Skandinavien, aber für mich ist die Combo nicht nur eine Blaupause von STRATOVARIUS oder TWILIGHT FORCE.

Spätestens nach der dritten Rotation scheint sich "Sorrows" geradezu zu entfalten. Zugegeben, die Lyrics sind streckenweise arg platt, und es geht nicht mal um drachentötende Ritter oder schwertschwingende Helden, aber die sind für mich zweitrangig, hier und für mich zumindest.

Schon der Opener 'Graced Or Damned' wartet mit einem starken Refrain auf, der dem Strophenteil gegenüber die Frage offen lässt, ob es sich wirklich im das selbe Lied handelt. Wechsel in Tempo und Tonart tun ihr übriges dazu. Auch der nächste Song 'Back In To The Dark' wirkt anfangs gar nicht so besonders, aber auch hier reicht eine kurze Änderung der Tonart, um ein "Aha"-Erlebnis zu kreieren. Auch 'Acceptance' möchte ich noch hervorheben. Der Song ist zwar erst recht unauffällig, aber die Gesangsleistung von Anders Sköld im Refrain ist wirklich bemerkenswert!

Natürlich sind nicht alle Songs auf "Sorrows" super, 'Blinded Eyes Will See' beispielsweise ist maximal guter Durchschnitt, ähnlich wie 'Center Of The Storm'. Beide Stücke sind in Ordnung, aber stechen nicht heraus. Bei 'Free Again' muss ich wieder einmal aufhorchen, der Song klingt aufgrund von Riff, Speed und Solo ein wenig nach DRAGONFORCE. Zwei Tracks später meine ich, Joakim Brodén (SABATON) zu hören. Ich vermute ernsthaft, VEONITY wollten ein wenig wie ihre Landsleute klingen. Auch thematisch wird die Brücke geschlagen, der Song heißt 'War'. Ich werte das Lied jedoch nicht als Parodie, sondern eher als Verneigung vor SABATON.

Auch VEONITY erfinden das Melo-Power-Metal-Rad nicht neu, legen aber mit ihrem vierten Album ein ordentliches Album vor, was eine Dreiviertelstunde Unterhaltung garantiert. Aber Vorsicht, mit einem Durchlauf ist es nicht getan, "Sorrows" will entdeckt werden. Wenn es mal gezündet hat, ist es schwer, die Songs wieder aus dem Kopf zu bekommen.


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Broken (Intro)
02. Graced Or Damned
03. Back In To The Dark
04. Blinded Eyes Will See
05. Where Our Memories Used To Grow
06. Acceptance
07. Free Again
08. Center Of The Storm
09. War
10. Fear Of Being Alive
Band Website: www.veonity.com
Medium: CD
Spieldauer: 44:54 Minuten
VÖ: 21.08.2020

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30.08.2020 Sorrows(7.5/10) von Cornholio

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