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Meridian Dawn - The Fever Syndrome

Review von Blaze Breeg vom 11.07.2020 (1189 mal gelesen)
Meridian Dawn  - The Fever Syndrome Obwohl es MERIDIAN DAWN laut Promo-Zettel bereits seit acht Jahren gibt, handelt es sich beim soeben veröffentlichten "The Fever Syndrome" um das Debütalbum des US-amerikanisch-finnisch-belgischen Melodic Death Metal-Duos, welches wohl auch den größten Genre-Experten auf dem Globus kein Begriff sein dürfte. Lediglich eine EP, mit dem kreativen Namen "The Mixtape" geadelt, aus dem Jahr 2014 stand bis dato auf der Habenseite der Sportsfreunde Nick Ziros (Gitarre, Bass) und Antony Hämäläinen (Gesang), die im Laufe der Zeit einige Mistreiter verloren beziehungsweise ausgewechselt haben. Nun, das hält natürlich auch ein wenig auf ...

Rein musikalisch bieten uns MERIDIAN DAWN eine Reise in die Vergangenheit an. Und das ist im Grunde genommen ein lobenswerter Ansatz. Denn, seien wir mal ehrlich: Wann ist der letzte große Melodeath-Klassiker erschienen? Lebt dieses Genre eigentlich noch? Die Meinungen in Fanforen gehen diesbezüglich weit auseinander - ich bin der Ansicht, dass allen voran IN FLAMES, AT THE GATES und die ewig unterschätzten GATES OF ISHTAR in den Neunziger Jahren alles gesagt haben. Klingt das arg konservativ? Vermutlich ja, aber "change my mind"!

MERIDIAN DAWN bestätigen mich in meiner Verbohrtheit: Ja, es gibt ein paar modernere Parts, aber im Kern bieten Ziros und Hämäläinen traditionellen Melodic Death Metal, der schon nach wenigen Durchgängen dank famoser Melodien, basierend auf der üblichen Grundhärte, wunderbar ins Ohr geht. Sowohl die Gitarrenarbeit als auch der fast durchgängig harsche Gesang erreichen internationales Spitzenniveau. Ja, das macht mir RICHTIG Spaß, weil diese Metal-Spielart ganz tief in meiner DNA verankert ist. Wenn IN FLAMES heute noch SO klingen würden, hätte die aktuelle Inkarnation der ehemaligen Genre-Götter einen leidenschaftlichen Fan mehr. Nein, ich brauche hier keine Experimente, keine Innovationen - sondern exzellent in Szene gesetztes Altbewährtes. Und genau das bieten mir MERIDIAN DAWN! Auch wenn mir mein geschätzter Kollege Divine "Am liebsten 80 Minuten Epik-Schlachtenlärm" Victim widersprechen mag: Die Spielzeit von gut 34 Minuten ist perfekt. Danach ist, ich wiederhole mich, eben alles gesagt. Aber richtig!

Nun darf jeder entscheiden, ob dies tatsächlich für einen Kauf reicht - schließlich kann man auch gleich "The Jester Race", "The Red In The Sky Is Ours" oder "A Bloodred Path" hören. Ich empfehle jedem Genre-Freund einen Probelausch. Darüber hinaus möchte ich abschließend anmerken: Es ist doch wunderbar, dass ein paar Musiker den klassischen Melodeath noch am Leben halten. Meine Unterstützung ist ihnen gewiss, auch wenn ich nicht weiß, ob ich "The Fever Syndrome" auch in zwei, drei Jahren noch auflegen werde ...

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Iconic
02. The Fever Syndrome
03. With A Heavy Burden
04. God To All
05. Involuntary Seclusion
06. Luminescent
07. Its All A Dream
08. Thieves
09. Dressed In Ice
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 34:34 Minuten
VÖ: 10.07.2020

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11.07.2020 The Fever Syndrome (7.5/10) von Blaze Breeg

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