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Ignea - The Realms of Fire and Death

Review von Opa Steve vom 05.07.2020 (1265 mal gelesen)
Ignea - The Realms of Fire and Death IGNEA waren letztes Jahr auf der Female-Metal-Voices Tour eine von vielen positiven Überraschungen. Nicht nur, dass die Band aus der Ukraine sich absolut fannah gab und nach ihrem Gig den ganzen Abend Zeit für die Fans am Merch hatte, egal ob man was kaufte oder einfach nur einen Plausch oder ein Foto haben wollte. Mir hat auch die Musik sehr gut gefallen, die viele tolle Harmonien und wunderbare orientalische Einflüsse in ihren düsteren Sound einfließen lässt. Das Debüt-Album steht daher schon lange in meinem Regal und hat ausschließlich Killer und keine Filler (auch wenn zugegebenermaßen der beste Song ein Coversong ist). Ich war sehr gespannt auf den Nachfolger, "The Realms Of Fire And Death".

Die gute Nachricht zuerst: IGENA bleiben ihrem Stil treu. Die Produktion ist schön fett, aber dennoch klar. Helles Stimme ist perfekt eingefangen; egal ob sie growlt, ausdrucksstarke Melodien zum Besten gibt oder sich durch orientalische Skalen schraubt. Der Metal ist nicht mehr ganz so düster wie auf dem Debüt, dafür sind ein paar sehr fette Grooves mit tiefergestimmten Gitarren enthalten, genauso wie einige tolle Rhythmusspielereien, wie man sie von modernem Metal kennt. 'Out Of My Head', 'Í Tokuni' oder 'Gods Of Fire' klingen für die Band ungewöhnlich modern und könnten auch von heutigen LACUNA COIL geschrieben worden sein. 'Too Late To Be Born' schrubbt am Death Metal vorbei und ist einer der aggressivsten Titel, die die Band je geschrieben hat. Im Kontrast steht das akustische 'What For', welches an der Grenze von Orient und Okzident bisschen nach Multikulti klingt, aber von den mehrstimmigen Gesangsspuren Helles getragen wird, die über den Gitarren und Percussions thronen. Dieser breite Kontrast ist nur der Rahmen der Scheibe, deren Hauptsache von der fantastischen Mischung aus eingängigen wie emotionalen Melodien und durchschlagender Riff/Drum-Maschinerie ausgefüllt wird. Das klassisch-epische 'Queen Dies' eröffnet den Longplayer mit catchy Melodien, das heftige 'Chorne Polumia' in ukrainischer Muttersprache dargeboten lugt durch das musikalische Fenster zum Nahen Osten und hat einen wunderbaren Refrain. Catchy geht es wieder in 'Jinnslammer' weiter, 'Disenchantment' trägt einen träumerisch auf den Wellen der Riffs und Melodien davon. Der Rausschmeißer 'Black Flame' überzeugt nochmal auf ganzer Linie durch seine dezent orientalischen Melodien und dieses Gespür für einen großen Refrain.

Fazit: Wer "The Sign Of Faith" aus Überzeugung in seiner Sammlung stehen hat, muss sich "The Realms Of Fire And Death" auf jeden Fall danebenstellen.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Queen dies
02. Chorne Polumia
03. Out Of My Head
04. Í Tokuni
05. Too Late To Be Born
06. What For
07. Gods Of Fire
08. Jinnslammer
09. Disenchantment
10. Black Flame
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 42:01 Minuten
VÖ: 03.07.2020

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