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Sabiendas - Repulsive Transgression

Review von Metal Guru vom 29.05.2020 (579 mal gelesen)
Sabiendas - Repulsive Transgression SABIENDAS sind Jan Edel (Stimme), Christian Eichberger (eine Klampfe), F.T. (Bass), Toni Merkel (Schlachzeuch) und Alexandra Rutkowski (andere Klampfe). Wie bitte, 'n Metalmädel anner Todesklampfe - DAS hätt' ich nicht gedacht, NICHT beim ersten Hören! Das einzige mitgelieferte (absichtlich abgedunkelte und kalkuliert kontrasterhöhte Gruppenbild) zeigt die gruftige Todesmetallerin/die vier gruftigen Todesmetaller mit fiesen/finsteren/furchteinflößenden Fressen, wie sie fieser/finsterer/furchteinflößender kaum sein könnten - jetzt krieg' ich aber Angst! Nein, im Ernst: Wie bitte soll denn ein todestypisches Foto einer todestypischen Kapelle zur Veröffentlichung ihres nächsten todestypischen Werks sonst aussehen? Und überhaupt: Was bitte ist denn typisch 'typisch'?

"Repulsive Transgression" ist nach einem nicht näher beschriebenen Debüt und dessen Nachfolger "Column Of Skulls" das dritte Album der Band und zählt zehn Songs in 39 morastigen Minuten und 35 siffigen Sekunden 'in the vein of extreme US death metal'. Doch, das kommt schon hin, das Ganze klingt mehr nach Ami-, weniger nach Eng- und schon gar nicht nach Deutschland, kommt aber - zumindest deuten die Namen darauf hin - aus genau DEM (Land)! Wenig Vierviertel/viel Sechsachtel, Schlachtfest statt Rhythmus, Riff statt Melodie, Time-Changes/Stopps/Breaks ohne Ende und eine extrem gleichförmige Grunzung machen "Repulsive Transgression" zu dem, was es ist: Dichtes/dumpfes/düsteres, fettes/lautes/komprimiertes, schweres/sololoses/sumpfiges Todesmetall! Besonders befremdlich/interessant/lustig (weil noch nirgendwo sonst gesehen) erscheint mir der explizite Hinweis, dass bei den Aufnahmen KEIN Metronom (= computergenerierter Click in den Ohrstöpseln des Schlachzeugers, zu dem er dann spielen, sich quasi 'unterordnen' muss, Hauptsache das/sein Timing 'eiert' nicht) benutzt wurde. Früher (= in den 60er, 70ern und 80ern) war's 'normal', NICHT nach Metronom zu spielen, heute reicht's immerhin für 'ne Erwähnung ...

Der Beipackzettel warnt sowohl vor einem Artwork als auch vor Texten, die sich (Zitat) "with topics that are perceived as particularly extreme by society" beschäftigen. Gemeint sind damit wohl (nochmal Zitat) "crimes, the breaking of taboos and rejections including sexually motivated and ritual cannibalism as well as the crimes of Albert Fish and Josef Fritzl" - aha! Also, Titel wie 'Divine Manhunt', 'Savagery And Bloodthirst' oder 'Zombified' machen mir persönlich jetzt keine Angst. Ich meine, was soll Mensch denn schon großartig sagen - zu einem Artwork, das aufgrund naiver Ausführung eher belustigt denn bedroht und zu Texten, die aufgrund genereller Grunzung eher als Geräusch denn als Inhalt wahrgenommen werden? Von mir (aus) bekommen SABIENDAS heute sieben spritzige Todestropfen mit dem (persönlichen) Vorschlag, nach fucking Corona (whenever THAT is) doch bitte mal im hohen Norden vorbeizubleiern ...

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. The Human Centipede
03. General Butt Naked
04. Savagery And Bloodthirst
05. Served Cold
06. The Siege
07. They Grey Man
08. Zombified
09. Divine Manhunt
10. Dungeon Keeper
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 39:35 Minuten
VÖ: 22.05.2020

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