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Sinister - Deformation Of The Holy Realm

Review von Eddieson vom 28.05.2020 (500 mal gelesen)
Sinister - Deformation Of The Holy Realm 30 Jahre, mittlerweile 14 Alben und immer noch läuft die niederländische Maschinerie nicht nur präzise, wie ein Uhrwerk, sondern auch auf Hochtouren. Von Altersschwäche, Betriebsblindheit oder Verschleißerscheinungen ist keine Spur. Nein, in gewisser Weise werden die Recken auf ihre alten Tage sogar noch leicht experimentell.

Eingeführt wird man kurz mit einem massiven klassischen Intro, betitelt 'The Funeral March', welches aber nichts mit dem Klassik-Stück von Chopin zu tun hat. Kurz darauf preschen die Holländer auch schon nach besten Wissen und Gewissen los. Der Sound ist druckvoll und klar. Diesmal hat man sich dafür entschieden, die diversen Instrumente inklusive Vocals in verschiedenen Studios aufzunehmen. Über Sinn oder Unsinn solcher Praktiken darf man gerne verschiedener Meinung sein. Jedenfalls hätte dem Sound etwas mehr Schmutz in meinen Ohren gutgetan. Soll aber jetzt kein Ausschlagkriteritum sein, denn songtechnisch fährt man hier aber voll auf. Man prügelt und rifft sich durch die Songs, die, und da kommen wir zum experimentellen Teil, hier und da von einem Keyboard unterstützt werden, welches einem vorgaukelt, hier steht ein dicker Chor im Studio. Nein, schlecht ist das nicht, stellenweise sogar sehr passend, gerade bei 'Apostle Of The Weak', da es nicht übermäßig, sondern dezent eingesetzt wird. Doch ballern sich SINISTER nicht gnadenlos durch jeden Song, diese Monotonie wird durch geschickte Tempovariationen verhindert, man höre da nur 'Unbounded Sacrilege', welches ebenfalls Unterstützung des "Chores" erhält.

Schwachpunkt des Albums ist der Gesang von Adrie, der leider zu eindimensional ausfällt. Hier hätte ein bisschen mehr Variation in der Stimme den Songs extrem gutgetan. Ansonsten kann man echt nicht meckern, von den Tracks an sich her, ist "Deformation Of The Holy Realm" wahrlich ein echtes Brett geworden und hat mit 'Scourged By Demons' sogar einen 6-Minuten-Song, der, trotz der Länge, keine Langeweile aufkommen lässt. Also, auf Albumlänge macht das Teil schon ordentlich Spaß, auch die eingestreuten Klassik-Parts stören da überhaupt nicht, nur, wie gesagt, der Gesang könnte etwas facettenreicher sein, dann wäre "Deformation Of The Holy Realm" nicht nur sehr stark, sondern extrem geil!



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Funeral March
02. Deformation Of The Holy Realm
03. Apostle Of The Weak
04. Unbounded Sacrilege
05. Unique Death Experience
06. Scourged By Demons
07. Suffering From Immortal Death
08. Oasis Of Peace - Blood From The Chalice
09. The Omnious Truth
10. Entering The Underworld
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 44:23 Minuten
VÖ: 29.05.2020

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