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Shrapnel - Palace For The Insane

Review von Damage Case vom 24.05.2020 (665 mal gelesen)
Shrapnel - Palace For The Insane Als Engländer bezeichnet man einen verstellbaren Universalschraubenschlüssel zum Lösen von kantigen Verschraubungen aller Größen - ein Alleskönner quasi. Was hat das mit der englischen Band SHRAPNEL zu tun? Im engen Rahmen ihres Genres gelingt es auch ihnen, eine Art Universallösung darzustellen. Man nehme METALLICA zu Zeiten des selbstbetitelten Albums, je eine Prise OVERKILL, TESTAMENT, DEATH ANGEL und vermische das alles unter dem Banner des Thrash Metals britischer Prägung (XENTRIX, ONSLAUGHT). Heraus kommt "Palace For The Insane", das dritte Album der 2009 gegründeten Kapelle aus Norwich.

Als erstes fällt dem geneigten Hörer auf, dass SHRAPNEL ein neuer Sänger (und Bassist) vorsteht. Aarran Tucker löste 2019 Ur-Sänger Jae Hedley ab. Aarran macht seine Sache gut, singt kraftvoll und variabel. Es wird eine knappe Stunde lang heftig gerifft, akustisch eingeleitet ('Might Of Cygnus'), gestampft ('Turn Off The Lights'), geschreddert und Tempo verschleppt ('Violent Now, Forever', 'Future Sight'). Es gibt Gangshouts ('Vultures Circle', 'Cannibal'), Halbballaden ('Begin Again'), klasse Soli ('Bury Me Alive') und Thrash in Hochgeschwindigkeit ('Infernal Choir', 'Bury Me Alive'). Zum Label "Thrash Metal made in Britain" passt es, dass XENTRIX-Gitarrist Kristian Havard zu 'Infernal Choir' ein Gastsolo beigesteuert hat. Der Sound ist schön druckvoll, besser als zum Beispiel auf den jüngsten Veröffentlichungen der Kollegen XENTRIX oder ACID REIGN. Das beinahe schon Death Metal-artige, futuristische Artwork stammt von Costin Chioreanu, den man unter anderen von seinen Arbeiten für ARCH ENEMY und AT THE GATES kennen dürfte.

Fazit: Sehr solider Thrash Metal, der sich zumindest national mit der Insel-Konkurrenz messen kann. Insgesamt zwar etwas gesichtslos, weil wenig originell. Aber alles andere als Zeit- oder Materialverschwendung. Zehn Songs mit fünfundvierzig Minuten Spielzeit hätten es auch getan und das Album insgesamt etwas griffiger gemacht.

Drei Anspieltipps: Hört euch das Eröffnungstriple an. Wem der Albumeinstieg gefällt, der darf gerne bis zum letzten Song durchhören. Der Rest möge die eingangs erwähnten Originale auflegen.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Might Of Cygnus
02. Salt The Earth
03. Vultures Circle
04. Cannibal
05. Begin Again
06. Bury Me Alive
07. Turn Off The Lights
08. Infernal Choir
09. The Mace
10. Violent Now, Forever
11. Future Sight
12. Palace For The Insane
Band Website: https://www.facebook.com/ShrapnelOfficial
Medium: CD
Spieldauer: 55:08 Minuten
VÖ: 15.05.2020

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24.05.2020 Palace For The Insane (7.0/10) von Damage Case

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