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Caligula's Horse - Rise Radiant

Review von Cornholio vom 22.05.2020 (1020 mal gelesen)
Caligula's Horse - Rise Radiant Na da hab' ich mir ja echt selbst ein Ei gelegt. "CALIGULA'S HORSE", denk ich mir, "die kennst du doch irgendwoher". Ja klar, 2017 habe ich dem Vorgänger von "Rise Radiant" nur sechseinhalb Punkte verpasst. Als ich mir das Review von "In Contact" gerade noch mal durchgelesen habe, dämmerte es ein wenig. Und der Sound der Band hat sich auch nicht wesentlich verändert, die Australier spielen nach wie vor feinsten Prog, allerdings größtenteils von der seichten Sorte.

Was sich aber ebenfalls nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass es sich bei dieser Art Prog nicht um meine bevorzugte Art handelt. Dafür ist mir die Musik zu fragil, was nicht immer gleich soft ist, aber die markante Stimme von Jim Grey ist einfach nicht sehr kraftvoll, aber das würde auch nicht zur Musik passen.

Insgesamt ist "Rise Radiant" schon ein gutes Album, die Frage ist nur, ob es zur Stimmung des Hörers passt. CALIGULA'S HORSE machen wie zuvor auch jetzt noch keine Musik zum nebenher hören, die Songs verlangen dem Hörer einiges ab! Trotzdem hat der gut gewählte Opener 'The Tempest' einen einprägsamen Chorus, auch das vielseitige 'Salt' kann überzeugen, wirkt allerdings sehr zerbrechlich. 'Resonate' wirkt wie ein kurzes Zwischenspiel, die Ballade ist nur zweieinhalb Minuten kurz. Auch auf der zweiten Hälfte von "Rise Radiant" packt das Quintett die typischen Klangteppiche aus, gepaart mit etwas vertrackten Rhythmen und der einzigartigen Stimme von Jim Grey, mal mehr ('Valkyrie') und mal weniger ('Autumn') powervoll. Im finalen 'The Ascent' zieht die Band noch mal alle Register, allerdings ist der Song durch die Länger (über zehn Minuten) schwer zugänglich.

Man kann also vieles über CALIGULA'S HORSE sagen, aber sie haben sich über die Jahre definitiv ihren eigenen, unverwechselbaren Sound erspielt. Das mag manchem Hörer etwas zu klinisch klingen, aber genau das macht die Band aus. Wie eingangs gesagt, nicht meine bevorzugte Art Prog, aber definitiv hochklassig gespielt.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Tempest
02. Slow Violence
03. Salt
04. Resonate
05. Oceanrise
06. Valkyrie
07. Autumn
08. The Ascent
Band Website: www.caligulashorse.com
Medium: CD
Spieldauer: 47:45 Minuten
VÖ: 22.05.2020

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06.12.2015 Bloom(7.0/10) von Rocko Flanell

23.09.2017 In Contact(6.5/10) von Cornholio

22.05.2020 Rise Radiant(7.5/10) von Cornholio

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