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Megatherium - God

Review von Blaze Breeg vom 13.05.2020 (1445 mal gelesen)
Megatherium - God In den letzten Monaten habe ich mich bereits einige Male lobend über die derzeit sehr kreative italienische Doom-, Sludge- und Stoner-Szene geäußert, deren Platten in der Regel beim Label Argonauta Records erscheinen. Mit MEGATHERIUM darf ich euch eine weitere Kapelle präsentieren, die eure uneingeschränkte Aufmerksamkeit verdient, insofern ihr euch für die genannten Metal-Spielarten begeistern könnt.

Das Quartett stammt aus Verona und musiziert laut dem Metallum mit einem weitgehend stabilen Line-up seit dem Jahr 2011. "God" ist nach dem Debüt "Superbeast" (2016) ihr zweites Langeisen. Auf der Habenseite steht darüber hinaus die EP "Retrosky" (2015). Wer auf harte, repetitive Riffs und verzerrte Gitarren steht, ist bei MEGATHERIUM genau richtig. Allerdings ist "God", das erste Release bei Argonauta Records, erstaunlich facettenreich, da nahezu alle Songs Überraschungen zu bieten haben: Rhythmuswechsel, das Aufziehen spaciger, psychedelisch-leuchtender Klanglandschaften beziehungsweise Soundeffekte und ebenso dezent wie effektiv eingesetzte Keyboards - die Scheibe verfügt zweifellos über reichlich Tiefgang, es gibt sehr viel zu entdecken. Erfreulicherweise schmeichelt obendrein der exzellente, perfekt zur Musik passende Sound den Lauschern.

Hervorheben möchte ich das abwechslungsreiche Schlagzeugspiel, das "God" einen mitunter schon fast proggigen Touch verleiht. Ich bin kein Drum-Experte, aber Stefano "Torre" Torregrossa begeistert mich über die gesamte Spieldauer. Selbiges gilt für Manuele "Manu" Germiniani, der am Mikrofon einen herausragenden Job macht. Seine Stimme, mal rau, mal clean, ist ausgesprochen wandelbar, sodass MEGATHERIUM im Ganzen gesehen einen hohen Wiedererkennungswert aufweisen. Der Underground sollte sie daher mit offenen Armen empfangen!

Ihr merkt, "God" hat mich überzeugt - und zwar als Gesamtkunstwerk. Es ist unmöglich, einen einzelnen Song der Mannen aus der Region Venetien als Anspieltipp herauszugreifen. Wir haben es hier mit einer aufregenden Reise zu tun, der man aufmerksam vom Anfang bis zum Ende folgen muss (achtet auch einmal auf die Songtitel). Repeat-Taste? Ja, immer und immer wieder! Mille grazie.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. (Generate)
02. The One
03. The Holy
04. The Truth
05. (Organize)
06. The Eye
07. (Destroy)
08. The Strength
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 48:19 Minuten
VÖ: 10.04.2020

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13.05.2020 God(9.0/10) von Blaze Breeg

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