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Pattern-Seeking Animals - Prehensile Tales

Review von Metal Guru vom 14.05.2020 (375 mal gelesen)
Pattern-Seeking Animals - Prehensile Tales PATTERN-SEEKING ANIMALS sind noch immer: John Boegehold (Kompositionen, Tasteninstrumente), Jimmy Keegan (Schlagzeug, Stimmen), Ted Leonard (Gitarren, Stimmen) und Dave Meros (Bässe, Kompositionen). Wem diese Namen nichts sagen: Die Genannten sind (oder waren) nicht mehr (oder weniger) als Dreifünftel (oder Viersechstel) SPOCK'S BEARD - je nachdem, ob man Boegehold dazu zählt oder lieber doch nicht! Keegan war neben SPOCK'S Ur-Drummer (und zweitem Hauptvokalisten nach Morse) Nick D'Virgilio lange Zeit Co-Drummer (und Co-Sänger), bevor er sich dann - for reasons unknown - vor nicht allzu langer Zeit abseilte. Nach D'Virgilios Abgang kam Leonard als mittlerweile dritter Hauptvokalist (nach Morse und D'Virgilio) UND zweiter Gitarrist (neben Neals Bruder Alan) zur Band. Na ja, und Meros war schon immer DER 'one-and-only' Bassist. Diese vier Typen ballern uns jetzt ihre bereits zweite Volle-Länge-Platte in noch nicht mal einem Jahr nach Bandgründung um die lieben Lauscher - Respekt!

"Prehensile Tales" nennt sich das Zweitwerk der bärtigen Fremdgänger, präsentiert diesmal 'nur' sechs Titel und rotiert 55 Minuten und 28 Sekunden - dem Vorgänger also nicht unähnlich. Allerdings: Wurden auf "Pattern Seeking Animals" noch viele (NICHT alle) arrangementmäßige, harmonische, melodische, produktionstechnische und rhythmische (= spockige) Verhaltensmuster verwurstet, setzen Leonard & Co. auf "Prehensile Tales" eindeutig auf Melodie, Melodie und nochmals Melodie! Außerdem demonstriert er HIER (noch mehr als DA), was für ein flexibler, geschmackvoller, stilsicherer Saitist er ist - ebenfalls Respekt! Nach mittlerweile fünfmaliger Hochdruckhörung möchte ich die PATTERN-SEEKING ANIMALS als NOCH alternativere, NOCH fettärmere, NOCH kalorienreduziertere SPOCK'S BEARD (= SPOCK’S BEARD 'Ultra-Lite' sozusagen) bezeichnen. Oder mit anderen Worten: Waren SPOCK'S der amtlich beglaubigte rauschende Vollbart, bevorzugen die ANIMALS doch eher die ehemals hippe 3-Tage-Variante. Von Hitparadentauglichkeit, Massenkompatibilität oder Radiofreundlichkeit kann bei Songlängen von 04m:29s ('Elegant Vampires') bis zu 17m:19s ('Lifeboat') aber nur bedingt Rede sein - immer noch (nicht)! Ach ja: Flamenco-Gitarren und spanische Trompeten ('Why Don't We Run') waren weder damals bei SPOCK'S noch sind jetzt bei den PATTERN SEEKING ANIMALS mein Fall ...

Mr. Rich Mouser (Studio- und Livemischer für THE NEAL MORSE BAND, SPOCK’S BEARD und TRANSATLANTIC) hat mal wieder seine Programme, Lauscher und Finger angelegt und DAS hört Mensch - selbst die MP3s klingen im Vergleich zu anderen zeitgleichen MP3s so viel besser - welch analoge Wonne für digital geschundene Ohren! Einen derart dynamischen, lebendigen, organischen Sound zaubern heutzutage nicht mehr viele/nur noch wenige 'Tonmeister'. Ich hab den Typen tatsächlich mal persönlich getroffen und er hat mir erzählt, dass er - ginge es nach ihm (äh, nach wem denn bitte sonst?) - ausschließlich altes analoges Audio-Equipment verwenden würde. Wieso 'würde' - na, weil's als vielleicht befreundeter, nichtsdestotrotz beauftragter Tonmeister eben nicht immer nach ihm geht! Abgesehen davon bekräftigen alle Beteiligten nach wie vor, dass es sich bei den PATTERN-SEEKING ANIMALS nicht um ein 'One-Off-Project', sondern um eine 'richtige' Rockband handelt. Die WILL nicht nur, sondern WIRD auch live und mit zwei bis drei Zusatzmuckern spielen, wenn (ja, WENN!) f...king Coroana DAS zulässt! Angesichts der extrem hohen Erwartungshaltung (und ihrer weitestgehenden Erfüllung) an diese interessante Variante einer bärtigen Band vergieße ich diesmal acht triumphierende Tropfen für sechs spannende/spaßige/sperrige Songs von vier der vielleicht letzten(?) Prog'n'Roller.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Raining Hard In Heaven
02. Here In My Autumn
03. Elegant Vampires
04. Why Don't We Run
05. Lifeboat
06. Soon But Not Today
Band Website: www.psanimals1.com
Medium: CD
Spieldauer: 55:28 Minuten
VÖ: 15.05.2020

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