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Dark Fortress - Spectres From the Old World

Review von Eddieson vom 28.02.2020 (847 mal gelesen)
Dark Fortress - Spectres From the Old World Geschlagene sechs Jahre mussten wir warten, bis endlich der Nachfolger von "Venereal Dawn" in die Regale gehievt werden können. Und wenn wir schon bei hieven sind, dann kann man auch gleich sagen, dass die Landshuter die letzten sechs Jahre ein keinster Form faul gewesen sind. Denn mit "Spectres From The Old World" haben sie ein beileibe durchdachtes und massives Werk erschaffen, dass man hier nun wirklich von Schwere sprechen kann. Wer die Geschichte und das musikalische Output von DARK FORTRESS verfolgt hat, kann sich schon vorstellen, dass die Jungs um V. Santura hier keinen Einheitsbrei abliefern, sondern sich beim Songwriting schon was gedacht haben und hier nichts dem Zufall überlassen wird.

Mit 'Coalescence' startet das Album recht brachial und den Puristen unter euch sollte dieser Song sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubern, denn unbändige Raserei ist hier Programm. Das folgende 'Spider In The Web' geht da schon etwas bedächtiger zu Werke und das Keyboard legt unaufdringlich einen schönen Klangteppich unter einige Parts. Auch mit dem Titeltrack ballern DARK FORTRESS ordentlich nach vorne, bis der Song ein ruhiges Ende findet. 'Pali Aike' läutet dann experimentellen Teil des Albums ein. Ein langsamer, düsterer Song, der den Weg frei macht für 'Isa', ebenfalls unglaublich massiv und gesangstechnisch geht man hier weit über die Grenzen des Black Metals hinaus. Und wenn wir schon bei Massivität sind, dann muss auch 'In Deepest Time' genannt werden, denn der Song steht zum Beispiel heutigen ROTTING CHRIST in nichts nach. Dann ein kurzes Interlude und 'Swan Song' offenbart echte Kunst, auch hier ist der Gesang extrem abwechslungsreich, die Gitarren schneiden und das Schlagzeug ballert alles weg. Und das fast schon hypnotische 'Nox Irae' schließt das Album rund ab.

Ja, die Zeit des Wartens hat sich in diesem Fall absolut gelohnt. DARK FORTRESS hauen hier ein überdurchschnittlich starkes Album raus, bei dem die Puristen letztendlich doch mit dem Kopf schütteln werden, alle anderen werden jedoch mit einem extrem massiven und abwechslungsreichen Album belohnt werden.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Nascence (Intro)
02. Coalescence
03. The Spider In The Web
04. Spectres From The Old World
05. Pali Aike
06. Pazuzu
07. Isa
08. Pulling At Teeth
09. In Deepest Time
10. Penrose Procession (Interlude)
11. Swan Song
12. Nox Irae
Band Website: www.thetruedarkfortress.com
Medium: CD, LP
Spieldauer: 58:18 Minuten
VÖ: 28.02.2020

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