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Masterlast - Mastery Of Self

Review von Opa Steve vom 27.09.2006 (2903 mal gelesen)
Masterlast - Mastery Of Self Stilpuristen können direkt weitergehen. Hier wird's nämlich etwas kompliziert. Mit MASTERLAST betritt ein ziemlich interessanter Newcomer die Bretter, der gerade sein Debüt ausgespuckt hat. Für diesen Status haben es die Damen und Herren aber faustdick hinter den Ohren. Auf "Mastery Of Self" erschallt verdammt erwachsene Musik, sowohl kompositorisch als auch technisch. Ein homogener Crossovermix aus GUANO APES und FAITH NO MORE, Metal und Groove, Powershouts und Effektsamples, Stromgitarre und African-Percussion. Songwriterin Val Glauser treibt ihre Kollegen durch brettharte Gassenhauer und lässt dabei kein musikalisches Stilmittel aus, um die Songs neben aller Power noch progressiv, tanztreibend und akustisch vielfältig zu präsentieren. Überhaupt dringt die Musik vielschichtig ins Innere des Hörers: Lizzys unglaubliches Organ versprüht Charisma, die Instrumentalfraktion liefert einen Hinhörer nach dem anderen ab, und der Rhythmus lässt einem durchgehend entweder Beine oder Rübe wackeln. Also wenn 'On The Line' keine Tanzfläche zum Beben, oder keine Fete zum Kochen bringt, dann müssen die Leute unter Valium stehen. Die Kombination aus Funk-Metal, Space-Samples lässt Musiktheoretiker in "Think Of The Day" genauer hinhören.

Die Scheibe könnte ein Hammer sein, wenn sie das Niveau der ersten 4 Songs halten würde. Denn ab der zweiten Hälfte verlieren sich die New Yorker in zu verkrampften Experimenten, denen die mitreißende Power der vorangegangenen Songs fehlt. 'Monkeys' versprüht zwar ein sehr psychedelisches Hippie-Flair und 'Highmax' erinnert an DAISY CHAINSAW, aber die Songs rocken einfach nicht genug. Nach Krachern wie 'I Ache' oder das schon oben genannte 'On The Line', die allesamt eine 9 auf der Punkteskala verdienen, rutscht man anschließend in Nu-Metal-Belanglosigkeiten und musikalische Experimente, die nur guter Durchschnitt sind. Eine umgekehrte Songreihenfolge hätte wenigstens ein durchgehendes "Aha!"-Erlebnis bedeutet.

Tja, für wen ist die Scheibe nun? Ich empfehle sie einfach musikalisch vielseitigen Menschen, denen eine fantastische Albumhälfte reicht, und die auf der Suche nach neuen interessanten Stilmischungen sind.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01 I Ache
02 Wake Up Today
03 On The Line
04 Think Of The Day
05 Whore Myself
06 Run Far From Me
07 Monkeys
08 Highmax
09 Don't
10 Challenge You
11 Shout Your Way Out
Band Website: www.myspace.com/masterlast
Medium: CD
Spieldauer: 48:21 Minuten
VÖ: 29.09.2006

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27.09.2006 Mastery Of Self(7.0/10) von Opa Steve

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