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Ryte - Ryte

Review von Rockmaster vom 12.01.2020 (268 mal gelesen)
Ryte - Ryte Man muss RYTE eine gewisse Anspielzeit gönnen, um eine Idee zu bekommen, was einen auf dem selbstbetitelten Debüt erwartet. Die 30 Sekunden pro Titel bei Saturn, Amazon & Co. kann man sich gleich schenken. Zwar ist das Album mit vier Titeln und 38 Minuten Spieldauer eher kurz, aber - Moment - vier Titel, 38 Minuten? Richtig! Die beiden "kurzen" Nummern, 'Raging Mammoth' und 'Invaders' sind schon knapp unter acht Minuten lang. Dabei entwickeln sich die vorwiegend instrumentalen Titel stetig weiter. Wenn mal ein paar Takte gesungen wird, hört sich das abgespacet an und offenbar geht es auch um abgespacete Themen.

Getragen wird die Musik vordergründig von den herabgestimmten, mal wabernden, mal flirrenden, mal klirrenden und mal schreienden Doom-Psych-Gitarren in den Händen von Arik und Shardik (Familiennamen will uns das Beiblatt nicht verraten). Den musikalischen Vergleich mit Jimi Hendrix (aus der internen Ankündigung bei bleeding4metal) würde ich nicht uneingeschränkt unterschreiben - die Einflüsse sind vielfältig und bei einzelnen Riffs hat wohl auch Tony Iommi Pate gestanden. Das rhythmische Fundament gießen Lukas am Bass und Hannes am Schlagzeug, die sich Anleihen aus Blues Rock, Heavy Rock, Stoner Rock und Jazz nehmen. Die epische Länge der Titel, der oft doomige Sound und der Stil, der einem halluzinierenden Trip gleicht, legen einen anderen Zusammenhang zu den Kollegen aus alten Tagen nahe: RYTE könnten Jimi Hendrix', Jim Morrisons und einiger anderer Nachlässe an psychoaktiven Substanzen gefunden haben.

Natürlich funktioniert dieses berauschende musikalische Werk auch ohne Einnahme irgendwelcher Substanzen, nur eines geht nicht: Die Titel im Hintergrund vorbeiflirren zu lassen. Auf RYTE muss man sich bedingungslos einlassen. Ob einem der Trip dann gefällt oder nicht, das muss jeder mit sich selber ausmachen. Nur so richtig fröhlich und ausgelassen wirkt die Musik nie. Dafür sind die Titel dicke, fette Roh-Klunker mit Einschlüssen, die so bleiben müssen, wie sie sind: roh und ungeschliffen. Für mich ein Meisterwerk tief aus der psychedelischen Schublade.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Raging Mammoth (7:56)
02. Shaking Pyramid (11:54)
03. Invaders (7:55)
04. Monolith (10:12)
Band Website: www.instagram.com/rytejams
Medium: CD
Spieldauer: 37:57 Minuten
VÖ: 17.01.2020

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12.01.2020 Ryte(8.0/10) von Rockmaster

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