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Diabolic Night - Beyond The Realm

Review von Rockmaster vom 24.11.2019 (358 mal gelesen)
Diabolic Night - Beyond The Realm DIABOLIC NIGHT ist im Kern das Soloprojekt eines Herrn Heavy Steeler, dem unehelichen Sohn von Bendalloy Stiller und Funny Nickname. Verstärkung an den Drums hat er sich in Person von Christhunter an Bord geholt, in dessen Formation NUCTEMERON (die haben auch einen geilen Cast - was darf ich mir unter einer vulkanischen Schlampe vorstellen? Jetzt hab ich gerade Bilder im Kopf, die ich nicht mehr loswerde) er schon ein Gastspiel hatte. In der teuflischen Nacht gibt es allerdings keine wilde Hatz auf Anhänger einer der Weltreligionen, sondern thematisch geht's um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, untermalt von ziemlich angeschwärztem Thrash Metal. Herr Steeler hat dafür sämtliche Instrumente eingespielt und in einer leerstehenden Tiefgarage die Vocals eingesungen - der Mangel an akustischem Hall wurde noch schnell elektronisch nachgebessert. Die Jungs stehen auf schlechtes Wetter, gleich mehrfach regnet und donnert es. Hoffen wir, dass die Dächer der drei Aufnahmestudios, in denen "Beyond The Realm" entstanden ist, wenigstens dicht sind.

Wie bereits erwähnt, das Album hat schon eine ausgeprägte schwarze Note. Dabei entfalten Heavy und Christhunter ihre Power am besten, wenn es mit ungebremsten Speed zur Sache geht - was zum Glück meistens der Fall ist. 'Sovereign Of Doom' und der bereits 2015 als Single veröffentlichte Titel 'Infernal Power' sind hier gute Beispiele. Sobald das Tempo reduziert wird, fühlt man sich vereinzelt auch mal ein wenig wie in der Auffahrtschnecke der Tiefgarage, in der Heavy die Vocals eingesungen hat: Es kommen wenig überraschende Turns. Die ein oder andere gute Idee hätte dem Album hier sicher gut getan. Einige davon haben sich die beiden offenbar für das Finale 'Descension Into Dying Spheres' aufgehoben, das kompositorisch durchaus zündet.

Der Sound des Albums ist sicher nicht jedermanns Sache. Ich fühle mich ein wenig in die 90er zurückversetzt, wo Schwarzmetall häufig in etwa das produktionstechnische Finish von unverhüttetem Eisenerz hatte. Vordergründig betrachtet könnte man sagen, hier wurde auch bei "Beyond The Realm" an hochwertigem Feinblechnerhandwerk gespart - man darf aber auch der Meinung folgen, dass das hier einfach überflüssig gewesen wäre, und dass so ein stilistisch stimmiges Werk entstanden ist. Es klingt alles ein bisschen nach gut gemachtem Underground und wird alleine deswegen schon eine vielleicht nicht große aber dezidierte Anhängerschaft erreichen.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Towards Forgotten Paths (1:13)
02. Sovereign Of Doom (4:49)
03. Crescent Moon Rise (5:18)
04. In Retribution (5:09)
05. Beyond The Realm (2:15)
06. Odyssey (6:25)
07. Infernal Power (4:34)
08. Reach For The Night (4:32)
09. Descension Into Dying Spheres (5:35)
Band Website: http://www.facebook.com/DiabolicNight
Medium: CD
Spieldauer: 39:51 Minuten
VÖ: 15.11.2019

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24.11.2019 Beyond The Realm(6.5/10) von Rockmaster

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