Letzte Reviews





Festival Previews
70000 Tons Of Metal 2020

Festival Reviews 2019
A Sinister Purpose 2019

Hell Over Hammaburg 2019

Rockharz Festival 2019

WackenOpen Air 2019

Infection Code - IN.R.I.

Review von Metal Guru vom 08.11.2019 (198 mal gelesen)
Infection Code - IN.R.I. INFECTION CODE sind folgende vier Italiener MIT Vor-, aber OHNE Zunamen: Davide (Bass), Gabriele (Stimmen), Max (Gitarren) und Riki (Elektronik) - weiterführende Informationen (wieso, weshalb, warum) Fehlanzeige. Diese vier infektiösen Italiener fabrizieren laut Beipackzettel 'Industrial Noise Metal', was meinem subjektiven Eindruck nach dreimaliger Hochdruckhörung recht nahe kommt - wie sonst soll Mensch brachiale Gitarren, programmierte Rhythmen und stupides Schreien sonst nennen? Dabei macht selbst dreifache Hochdruckhörung nicht angenehmer/kurzweiliger/musikalischer, was einfach nur ätzend/zweifach nur langweilig/dreifach nur unmusikalisch IST - auf Dauer! So, nachdem ich diese rein subjektive Vorverurteilung rausgehauen hab', versuche ich zu begründen:

"IN.R.I." ist nach diversen Besetzungswechseln bereits INFECTION CODEs siebente Veröffentlichung seit Bandgründung im Jahre 1999, enthält acht Stücke industriell krachendes Metall und rotiert dreiundfünfzig Minuten und siebenunddreißig Sekunden. Während dieser energieraubenden, kräftezehrenden und zeitverschwendenden Zeit wird (zumindest mir) NICHT klar, warum die Band (wieder laut Beipackzettel) als 'one of the pioneering bands the Italian heavy music scene has to offer' beweihräuchert und in einem Atemzug mit Gruppen wie CARCASS, MESHUGGAH und STRAPPING YOUNG LAD genannt wird. Zugegeben: Rhythmische und monotone/metallische/mathematische Gitarrenkonstrukte lassen hier und da aufhorchen, aber Songtitel wie beispielsweise 'Dead Proposal', 'New Rotten Flesh' oder 'Slowly We Suffer' verheißen nix Gutes. DAS (Ungute) könnte Mensch vielleicht ein bis drei Stücke lang ertragen, wäre da nicht dieses ohrenbetäubende, nervenzerfetzende, ekelerregende Dauergeschreie. Ok, allgemein birgt alles 'Industrielle' per Definition wenig bis überhaupt gar keine Abwechslung und speziell Gesang spaltet die Geister seit jeher, insofern bin ich wohl von falschen Voraussetzungen ausgegangen. DIE lauteten wie folgt:

'INFECTION CODE deliver an extreme musical scenario, heavier than ever before' - DAS klang interessant, DAS machte mich heiß, DAS wollte ich rezensieren! Aber 'schwer' oder gar 'schwerer als jemals zuvor' kann ich trotz oben erwähnter dreifacher Hochdruckhörung weder erkennen noch so stehenlassen - eher nervig oder gar nerviger als jemals zuvor, wobei ich die sechs Vorgängerscheiben nie gehört (= keine Vergleiche) habe. Nichtsdestotrotz: Gesang direkt ätzend (und NICHT erst auf Dauer), Musik im Ganzen und Großen ok (wenn auch auf Dauer langweilig), Produktion dicht/kalt/laut/platt/tot - hm, nicht wirklich mein Ding. Nein, es ist letztlich das atonale, entnervende, immer gleiche Geschreie, welches diesen Industriekrach made in Italy unkau-, schluck- und verdaubar macht, Mafia her oder Pasta hin ...

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Slowly We Suffer
02. Unholy Demoncracy
03. Where The Breath Ends
04. The Cage
05. Alteration
06. New Rotten Flesh
07. Dead Proposal
08. 8Hz
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 53:37 Minuten
VÖ: 08.11.2019

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

08.11.2019 IN.R.I.(5.0/10) von Metal Guru

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!