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Frontback - Don't Mind The Noise

Review von Rockmaster vom 07.11.2019 (286 mal gelesen)
Frontback - Don't Mind The Noise Auf "Don't Mind The Noise" der schwedischen Gute-Laune-Happy-Feelgood-Post Punker FRONTBACK gibt es zwei mächtige Stimmen zu hören. Die erste gehört dem Löwen vom Cover, der das 'Intro' angestimmt hat. Die zweite gehört Sängerin und Gitarristin Anlo Front, die mit unaufhaltsamer Energie und viel Timbre den Titeln die besondere Note und Ausdruckskraft verleiht. Kleiden sich 'Fearless' und 'Let's Play Rock 'n' Roll' noch äußerlich in das Gewand selbiger Stilrichtung, kann die Band ab 'I Arrive When You Go' die Einflüsse der Post Punk-Ära nicht mehr verleugnen. Die gewollten Simplizismen in Arrangement und Instrumentalparts kontrastieren die flotten Ausbrüche der rockigeren Art. Das alles rückt die leicht exaltierte Stimme von Fronterin Anlo noch mehr in den Mittelpunkt der Musik. Die Band - Axel Graneskog, Jonas Persson und Koffe Stridh - zaubert leichtfüßig die Instrumentierung dazu. 'Rhythm Is Dead', ok, daraus folgt, dass "stringent meter lives", 'Movin' On' belegt das. Das Kunststück, das dem Quartett gelingt, ist, dass, egal welchen Pace sie gerade an den Tag legen, die Songs ihre Message rüberbringen und einfach gute Laune bringen. Ich kann es mir nicht verkneifen, an GOSSIP zu denken, auch wenn der stilistische Vergleich sehr wacklig ist.

Die Aggression, Zerstörungs- und Selbstzerstörungswut des Punks der 70er-Jahre findet man auf "Don't Mind The Noise" nicht wieder, die Themen der Songs sind wesentlich mehr im Mittelpunkt des täglichen Lebens zu finden. Wohl aber sollte sich jeder gut überlegen, der sich mit Anlo streitbar auseinandersetzen will. 'Back To Hell' zeigt mögliche Konsequenzen auf. Unterm Strich aber überwiegt eine positive Einstellung, und mit 'Sunny Days' strahlt in dieser heutigen, herbstlichen Nacht tatsächlich wieder die Sonne vom Himmel.

Wie auch bei der Wahl der stilistischen Mittel ist es der Technik gelungen, Mix und Sound den dezenten Anstrich einer Garagenband zu geben. Aber, wirklich nur dezent, und es passt eben wie die Faust aufs Auge. "Don't Mind The Noise"? Nö, macht ruhig weiter! Letztendlich kann man nur schlussfolgern: Gut gebrüllt, Löwe. Ach ja, und: Gut gebrüllt, Löwin!

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. Fearless
03. Let's Play Rock 'n' Roll
04. I Arrive When You Go
05. Rhythm Is Dead
06. Back To Hell
07. Always On The Run
08. Glory Days
09. When The Wind Is Gone
10. Movin' On
11. Sunny Days
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 41:39 Minuten
VÖ: 25.10.2019

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07.11.2019 Don't Mind The Noise(7.0/10) von Rockmaster

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