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Tides From Nebula - From Voodoo To Zen

Review von Cornholio vom 02.10.2019 (289 mal gelesen)
Tides From Nebula - From Voodoo To Zen Wenn ich das instrumentale Album "From Voodoo To Zen" von TIDES FROM NEBULA höre, fühle ich mich etwa 25 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Den Grund dafür kann ich nicht wirklich beschreiben, ich fühle mich irgendwie an "Wildhoney" von TIAMAT und an "Nighttime Birds" oder "Mandylion" von THE GATHERING erinnert. Wikipedia sagt, das ist Post-Rock, da ich aber mit eigentlich jedem Stil, der das Wort Post beinhaltet, per se nichts anfangen kann (primäre wegen der Namensgebung), fällt es mir schwer, das zu beurteilen. Ich lasse es einfach mal so stehen.

"From Voodoo To Zen" ist bereits das fünfte Album der Polen, und es ist das erste zu dritt, nachdem Gitarrist Adam Waleszyński die Band Ende letzten Jahres aus persönlichen Gründen verlassen hat. So oder so fällt der Fakt aber nicht weiter ins Gewicht, jedenfalls bei mir nicht, da ich keine der bisherigen vier Werke kenne.

Ebenso wie die vorher genannten Alben verleitet mich "From Voodoo To Zen" dazu, die Augen zu schließen und mich treiben zu lassen. Kein störender Gesang, der unterbricht, nur die pure, magische Musik. Bei einem Album wie "From Voodoo To Zen" funktioniert mein Kopfkino am besten! Natürlich wird hier nicht 46 Minuten lang meditiert, der Fokus liegt schon auf Rock und Metal, und gegen Ende der Dreiviertelstunde wirkt das Album etwas holprig, man könnte auch unruhig sagen, aber insgesamt ist dem Trio eine tolle, epische Scheibe gelungen.

Musikalisch ist die Sache schwer einzuordnen, mal verträumt, mal schwermütig, jedoch selten so richtig heavy. Es stehen immer die Melodien im Vordergrund, Blastbeats und Shredder-Gitarren würden ja auch gar nicht passen. Meist ist es ein Wechselspiel zwischen Keyboard und Gitarre, wobei sich parallel das Keyboard auch mittels begleitenden Flächen angenehm im Hintergrund hält. Ebenfalls sehr angenehm ist, dass sich auch bei den Solo-Melodien kein Instrument in den Vordergrund drängt, alles wirkt ganz natürlich.

So, jetzt aber genug geplappert, ich geh noch 'ne Runde träumen!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Ghost Horses
02. The New Delta
03. Dopamine
04. Radionoize
05. From Voodoo To Zen
06. Nothing To Fear And Nothing To Doubt
07. Eve White, Eve Black, Jane
Band Website: www.tidesfromnebula.com/
Medium: CD
Spieldauer: 46:38 Minuten
VÖ: 20.09.2019

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02.10.2019 From Voodoo To Zen(8.0/10) von Cornholio

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