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Formicarius - Rending The Veil Of Flesh

Review von grid vom 24.09.2019 (2194 mal gelesen)
Formicarius - Rending The Veil Of Flesh FORMICARIUS kommen aus England, machen melodisches Schwarzmetall mit Sinfo-Merkmalen und wildern für ihre Texte in den Unrühmlichkeiten des Christentums. Musikalisch orientieren sie sich an CRADLE OF FILTH und DIMMU BORGIR und mit "Rending The Veil Of Flesh" liegt das zweite Langspielalbum des Quintetts vor, das seit 2014 aktiv ist.

Als Erstes springt mich, wie schon gesagt, der CRADLE-Einfluss an, der die Musik prägt. Will heißen, die Songs sind abwechslungsreich arrangiert, verfügen über einen ordentlichen Drive, passenden Krächz- und Growlgesang, feine Soli und durchaus packende Melodien. Dass FORMICARIUS dennoch nicht in die Liga ihrer Landsleute aufschließen, liegt daran, dass man alles schon origineller und packender serviert bekommen hat. Nehmen wir den Gesang, der nicht an Danis extreme Vokalarbeit ranreicht, und Wut und Leidenschaft eher kontrolliert transportiert. Auch beim Keyboard-Einsatz halten sich FORMICARIUS zurück. Doch sind es für mich grade die Tastenrasereien, die diese Art vom Black Metal braucht, um mich so richtig vom Hocker zu reißen. Ist Geschmackssache. Weiß ich. Trotzdem. Bleibt noch das Songwriting: Es fehlt am Flow und an Hammermelodien, die einen dazu bringen, auf Repeat zu drücken. Ich gebe zu, dass mir die Platte bei jedem Durchgang länger als nur knappe vierundvierzig Minuten erschien.

Dennoch findet sich ausreichend, was die Ohren reizt. Da sind zum Beispiel der atmosphärische Gastbeitrag von Sakis Tolis (ROTTING CHRIST) samt dem klagenden Geigenspiel von Nicholas Miller (AKLASH) in 'Early Will I Seek Thee' zu nennen. Die solierenden Gitarren in 'Crimson Plague', 'Stalker Among The Stars' oder 'Inherit Our Sickness', das zudem mit akzentuierter Tastenarbeit punktet, bringen ein fluffiges NWoBHM-Feeling in die Songs. Das liebliche Duett mit einer nicht genanntes Gastsängerin 'Dieu Et Mon Droit' kann man überflüssig oder bereichernd finden, aber solche Beiträge gehen ebenfalls prägnanter, dass mehr als nur ein ganz nett im Kopf bleibt. 'Stalker Among The Stars' gefällt mir durch die DIMMU-Gedächtnis-Keys, der flotten Mitwippmelodie und dem knackigen Solo richtig gut und gilt als mein Anspieltipp. Die beiden letzten Songs werden wieder von klasse Soli gerettet, wobei 'O Dread Impaler' noch einen hübschen ruhigen Part im Mittelteil verbuchen kann, der aufhorchen lässt.

Zusammengefasst bleibt festzustellen, dass die Highlight-Momente auf "Rending The Veil Of Flesh" zu gering ausfallen, als dass ich nach Dauerrotation giere. Ab und zu kann ich mir das Album aber schon geben, doch, doch.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Beyond The Veil Of Flesh
02. Dieu Et Mon Droit
03. Within The Depths
04. Early Will I Seek Thee
05. Inherit Our Sickness
06. The Fourth Horseman
07. Stalker Among The Stars
08. Crimson Plague
09. O Dread Impaler
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 43:33 Minuten
VÖ: 13.09.2019

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24.09.2019 Rending The Veil Of Flesh(7.0/10) von grid

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