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Fog Light - New Element

Review von Metal Guru vom 27.07.2019 (1849 mal gelesen)
Fog Light - New Element FOG LIGHT sind nach wie vor Pasi Hakuli an vier oder fünf dicken Saiten und schwarzweißen Tasten, Saku Hakuli an sechs oder sieben dünnen Saiten und Jarmo Pikka an plastischen Fellen und metallischen Tellern. Zusammen spielen sie rein instrumentalen Elektrofusion, Fusionjazz oder Jazzrock und bewegen sich damit auf zur Zeit komplett 'abgesagtem' Terrain! Früher (wann genau?) war das mal anders. Da dudelten/frickelten/gniedelten Menschen wie Ginger Baker, Jeff Berlin, Stanley Clarke, Billy Cobham, Chick Corea, Al DiMeola, Frank Gambale, John Goodsall, Jan Hammer, Jonas Hellborg, Scott Henderson, Allan Holdsworth, Percy Jones, John McLaughlin, Jaco Pastorius, John Patitucci, Steve Smith, Dave Weckl, Gary Willis oder Victor Wooten und Kapellen wie BRAND X, Bill Bruford's EARTHWORKS, Chick Corea's ELECTRIK BAND, John McLaughlin's MAHAVISHNU ORCHESTRA, TRIBAL TECH oder WEATHER REPORT, dass die (damals zum Teil neuen) Elemente durcheinandergerieten! Und es gab sogar Menschen, die sich solch Gedudel/Gefrickel/Gegniedel angehört, ja sogar dafür bezahlt haben - lang ist's her! Umso erstaunlicher, dass (und wenn) sich Youngsters dieses Jahrtausends zusammentun, um eine Musik zu spielen, die mit Metal wenig bis gar nichts zu tun hat. Im Ernst: Das einzig 'metallische Element' hier ist die Verzerrung der elektrifizierten Gitarre und selbst DIE (also, die Verzerrung, NICHT die Gitarre) fällt eher dreckig/bluesig/mittig, weniger rektifiziert aus. Was hat die Scheibe dann bei B4M verloren? I have no idea ...

"New Element" heißt nach "First Impression" und "Second Impression" FOG LIGHTs dritte Scheibe und fügt dem bisherigen Bandsound - ganz im Gegensatz zum Albumtitel - weniger neue (stilistische, kompositorische, klangliche) Elemente, sondern mehr Virtuosität/Routine/Professionalität hinzu. Ja, tatsächlich: Die Jungs (und es SIND ja noch Youngsters) spielen wirklich viel 'besser' als beispielsweise auf "Second Impression"! Die Bandinfo sagt dazu nicht viel, kopiert sogar dämlicherweise teilweise die (Info) zur letzten Scheibe, die ich rein zufällig auch rezensiert habe. Was soll das, war da niemand, der 'was Neues' schreiben konnte/sollte/wollte? Dafür ist die Aufnahme diesmal deutlich direkter, menschlicher, organischer - auch sehr schön (und 'abgesagt')! Ich möchte sogar behaupten, dass es unter Verwendung einiger Bodentreter und vorprogrammierter Files möglich wäre, das Zeuch hier als Trio live zu performen! Zehn Stücke in einundvierzig Minuten und vierunddreißig Sekunden beinhaltet "New Element" und Titel wie 'Hellou', 'Sunnuntai' oder 'Zen' sagen alles und nichts. Na ja, wie soll man textlose Stücke mit viel Improvisation über unorthodoxen Akkordfolgen und wenig melodischem Wiedererkennungswert schon großartig nennen? Auf jeden Fall gefällt mir das neue Element desto besser, je häufiger ich es höre und allein DAS verdient meiner bescheidenen Meinung nach sieben (diesmal völlig unblutige) Tropfen!

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Eilinen Vuosi
02. Uusi Aalto
03. Zen
04. Vanhat Kengät
05. Loman Odotus
06. Jasso
07. Partapää
08. Hellou
09. Sunnuntai
10. Pedon Tanssi
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 41:34 Minuten
VÖ: 12.07.2019

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