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Nevalra - Conjure The Storm

Review von grid vom 01.07.2019 (2150 mal gelesen)
Nevalra - Conjure The Storm Nur mit Black 'n' Death (so das Infoblättchen) ist die Musik der US-Amerikaner NEVALRA aus Columbia (Missouri) etwas schnöde umrissen. Denn die sich selbst im Extreme/Melodic Blackened Death Metal verortenden (so die Facebook-Seite der Band) NEVALRA haben mehr zu bieten, was die Band mit Gründungsjahr 2013 für die Kategorie beachtliche Newcomer qualifiziert, denn nach der EP "The Black Flame" aus dem Jahr 2015 ist "Conjure The Storm" erst die zweite Veröffentlichung.

Und das kleine bisschen mehr zeigt sich schon im Auftakt des Openers, wenn sinfonische Untermalungen sparsam eingekreuzt werden, die neugierig machen. Keine Sorge, der orchestrale Großangriff bleibt aus. Dafür ziehen immer wieder klassisch-eingängige Heavy Metal-Gitarrenlinien beachtliche Furchen im aufbrausenden Stakkatogewitter und massivem Blastgedonner. Zusammen mit Nackenbrecher-Riffs und passenden Mitgrölrefrains sind die Songs auf strikte Konzerttauglichkeit getrimmt, was mit 'Amidst The Ivory Towers' bewiesen wird. Und weil der Song gar so gut funktioniert, lässt sich das Trio nicht lumpen und haut mit 'Saeculum', 'Conjure The Storm' und 'It Dies In Vain' gleich noch drei ebenso schlagkräftige Kracher raus. Dass NEVALRA mit Hingabe jeden Song mit chicen Soli (im Titeltrack wird es anheimelnd episch) oder gefühligen Einleitungen ('Take Your Leave') verzieren, bringt Schwung in die mit Schmackes gehämmerten Songs. Beim Gesang trifft giftiges Gekeife auf tiefe Growls. Bandgründer und Gitarrist Scott Eames meistert die Stimmlagen und bleibt den Charakteristika der Genres nichts schuldig. 'I Am The Sun' öffnet mit einem kurzen sinfonischen Augenblick, bevor NEVALRA in Abrissmodus umschalten, bis sie von einem Solo gebremst werden. Die treffsichere Mischung aus Brachialgewalt, Eingängigkeit und Raffinesse gefällt erneut. Bei 'In Prophet For Profit' erreichen die Jungs dann Höchstgeschwindigkeit und lassen sich von einem versonnenen Solo ausbremsen. Die Gegensätze greifen wie schon in allen Tracks zuvor fein säuberlich und ohne irgendwo zu ruckeln ineinander.

Fazit: NEVALRA haben's drauf. Sie schreiben Songs, die herrlich knallen und dank spielerischer Ausschmückungen nicht wirkungslos verpuffen. Man behält die Jungs und ihren ersten Langspieler "Conjure The Storm" einfach sehr positiv im Kopf.

Schüttelt die Rübe zu 'It Dies In Vain':




Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Warchestra
02. ...Of Ruination
03. Amidst The Ivory Towers
04. Saeculum
05. Conjure The Storm
06. It Dies In Vain
07. Kismet
08. Take Your Leave
09. I Am The Sun
10. Prophet For Profit
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 44:30 Minuten
VÖ: 07.06.2019

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01.07.2019 Conjure The Storm(8.0/10) von grid

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