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08.08.2008    Yoko Ono ist ein Sensibelchen   (8091 mal gelesen)
Manchmal ist den unfassbaren Stories einfach kein Einhalt zu gebieten...YOKO ONO, die ehemalige Ehefrau von John Lennon und Nachlassverwalterin seiner Person hat tatsächlich unsere Sängerin: "Lennon Murphy" auf Unterlassung "der Benutzung ihres Namens" verklagt!

Wir haben fast 5 Monate damit gerechnet, daß sich diese Geschichte hier in Wohlgefallen auflöst, weil sie einfach so unglaublich ist, daß es schon wieder Grotesk ist...Da Yoko Ono jetzt diese Sache allerdings tatsächlich durchziehen möchte, erreichte uns am Wochenende die angehängte Stellungnahme von Lennon.

Doch zum Anfang: Lennon, die seit 1997 unter dem Namen "Lennon" Musik macht - und seit 2000 auch mit Plattenvertrag bei ARISTA RECORDS in den USA, ist Anfang des Jahres von YOKO ONOs Anwalt Peter Shukat gebeten worden in Zukunft nicht mehr unter diesem Namen aufzutreten. "Lennon" heisst aber simple "Lennon" - und wäre somit gezwungen nicht mehr unter Ihrem Geburtsnamen aufzutreten, wie sie die seit mittlerweile 11 Jahren tut.

Im Jahr 2000 - vor Release ihres Debütalbums "5:30 Saturday Morning" (Arista Records) wurde jedoch noch bei Yoko Ono, und genau diesem Anwalt, die Freigabe der Nutzung dieses Names erfragt - von Lennons Produktmanager Justin Shukat bei Arista - der ironischerweise der Sohn des Anwalts von Yoko Ono, Peter Shukat (Tja - das ist die Musikbranche!!!!) ist, erfragt und erteilt. Arista Records beantragt ein Trademark bei US-Patent Amt und Lennon bekommt dieses 2003 zugesprochen. Jetzt, 5 Jahre später die Post von Yokos Anwalt.

Ein offener Brief von Lennon an Yoko:

"Yoko Ono hat einen Rechtsstreit gegen mich gestartet, in dem es darum geht, dass ich meine Rechte an dem Namen „Lennon" abgeben soll. Das könnte ganz schnell heißen, dass die Karriere an der ich so lange und hart gearbeitet habe, andie ihr alle geglaubt habt, zu Ende ist. Ich wollte diese Situation meinen Fans schildern weil ohne meine Fans bin ich Nichts und es wäre nicht fair gegenüber den Leuten, die an die Musik geglaubt haben, ihnen den ganzen Bullshit vorzuenthalten.

Als ich mit 14 Jahren angefangen habe Musik zu machen war ich davon die meiste Zeit als "The Lennon Murphy Band" bekannt. Kein Name der mir sehr am Herzen lag, niemand außer mir der zustimmen musste bei irgendwas - also machte es Sinn. Einige Monate später spielte ich einige Shows und benutze diesen Namen ebenso wie nur „Lennon". Es gab nie eine Beständigkeit aber es war Grund genug sich auf „Lennon" zu einigen und das nun bereits seit 1997.

Als ich mit 18 Jahren, im Jahr 2000 bei Arista Records unterschrieb, entschied die Marketingabteilung mich von nun an nur noch „Lennon" zu nennen. Und ganz ehrlich – es war mir egal. Ich war einfach nur glücklich einen Plattenvertrag unterschrieben zu haben, ein Album aufzunehmen und somit meine Rechnungen bezahlen zu können.

Seit der Geburt ist „Lennon" mein Vorname und ich werde regelmäßig gefragt ob ich nach dem Beatle benannt wurde und ich antwortete immer nein. Meine Mutter benannte mich nach „John Lennon der Songs schrieb, malte und mit seinem Sohn Brot gebacken hat." Meine Mutter benannte mich nach dem Mann - nicht nach dem Popstar.

Arista Records vermutete schon 2000, das Yoko Ono vielleicht ein Problem damit haben könnte, dass ich diesen Namen verwende. Mein Produktmanager bei Arista war Justin Shukat, ironischer Weise der Sohn von dem Anwalt Peter Shukat, welcher Yoko Ono repräsentiert. Also sprach er Yoko darauf an und machte sie mit der Situation bekannt, darauf hin gab sie offenbar ihren Segen da Arista weitermachte mit dem Albumrelease und gleichzeitig daran arbeitete aus „Lennon" einen Schutzmarke zu machen. Wie immer bei legalen Sachen braucht es Zeit aber seit 2003 bin ich beim United States Patent & Trademark Office Besitzerin des Namens „Lennon" für den Bereich Musik.

Acht lange, harte Jahre und keiner sagt ein Wort. Erst 2 Tage bevor die Verjährung um war kam der selbe Anwalt, an den wir uns 2000 gewendet hatten mit einer Klage, beschuldigte mich für eine falsche Selbstdarstellung und das Verursachen einer Verwechslung auf dem Markt das den Namen von John Lennon beschädigt hätte. Ich bin mir nicht sicher, welche Verwechslung ich verursacht haben soll aber 50.000$ um einen Anwalt zu bezahlen und dagegen anzugehen habe ich definitiv nicht. Wenn die Leute mich mit John Lennon verwechseln und aus versehen meine Platten kaufen, sollte ich dann nicht mehr als genug Geld haben um mein Leben zu leben und einen Anwalt zu bezahlen? Ich wünschte dies wäre der Fall.

Seit Oktober 2007 arbeite ich an diesem Album, am Release, ich lebe als nur von dem Nötigsten bis es wieder auf Tour geht. Ich habe keine Idee was ich augenblicklich in dieser Situation machen soll – ich bin gestresst und sauer.

Das ist mein Leben. Ich habe keinen Respekt vor dem Namen Murphy. Es war der Name meines Vaters, belassen wir es dabei. Ich habe mich selbst als Lennon vorgestellt weil dies mein Name ist. Das war der Name der meiner Mutter soviel bedeutete. Das ist wer ich bin. Ich bin sauer und verletzt dass jemand in Yoko's Position nichts besseres zu tun hat als mich und mein Leben zu ficken und die 25.000.000$ einzusammeln die John Lennons Erbe jährlich einbringen.

Ja, dass ist die echte Zahl oder zumindest sehr nahe dran. So ist meine Sicht auf die Dinge. Mit diesem Einkommen zahlt sie wahrscheinlich in einem Jahr mehr Steuern ein als Du oder ich in unserem ganzen Leben verdienen werden. Was könnte ich also nach diesen acht Jahren so wertvolles haben? Ich will meinen Namen nicht verlieren weil jemand von seinem Leben und seinem Luxus gelangweilt ist. Ich weiß nicht, was dabei herum kommen wird, aber ich möchte das jeder weiß was gerade passiert. Ich habe meine Intentionen nie verfälscht, ich habe John Lennon nie zu meinem Vorteil genutzt und ich habe Yoko Ono auch nie einen Cent von ihrem Bankkonto geklaut. Ich mache Musik, mein Name ist Lennon und was mir am meisten das Herz bricht in dieser Situation, ist die Beleidigung meiner Mutter und an was sie glaubte; ihr Ansehen des Mannes John Lennon."

(Quelle: Tiefdruck-Musik)

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