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Interview mit Sven D'Anna von Wizard

Ein Interview von Akhanarit vom 20.10.2013 (5242 mal gelesen)
Zehn Alben gibt es nun schon von WIZARD, den Heavy Metal-Recken aus Bocholt. Bei einer derart langen Karriere ist es nur logisch, dass bleeding4metal.de mal bei den Jungs angeklopft hat. Frontmann Sven D'Anna gab bereitwillig Auskunft und das Ergebnis lest ihr nun in den folgenden Zeilen. Viel Spaß damit!

Hallo Sven. Danke, dass du dir die Zeit für ein kurzes Interview mit uns nimmst. Wie geht es dir und der WIZARD-Meute?

Sven: Hey, wir sind gerade von der German Metal Attack Tour zurück. Uns geht es prima!

Mit "Trail Of Death" habt ihr soeben euer zehntes Studioalbum in die Regale gewuchtet. Das bedeutet: Jubiläum! Bist du eher überrascht, wie schnell die Zeit vergeht, oder machen sich die Jahre seit 1989 bemerkbar?

Sven: Zeit vergeht immer viel zu schnell, gerade wenn es um die schönen Dinge des Lebens geht. Wir hatten und haben immer noch eine sehr geile Zeit mit WIZARD. Es ist viel passiert in den Jahren, wir haben viele liebe Menschen kennen gelernt und sind ordentlich rum gekommen. Klasse!

Ich habe gerade euer Gründungsjahr angesprochen. Demnach habt ihr erst so richtig Fahrt aufgenommen, als die für viele so verhassten Neunziger anfingen, in denen das Metal-Genre verkaufszahlenmäßig gewissermaßen am Straucheln war. War es schwer, in dieser Zeit Fuß zu fassen und wie verliefen die ersten Jahre seit der Gründung von WIZARD?

Sven: Ha ha ha, wir haben uns damals drei Mal in der Woche zum Proben getroffen und ordentlich Biere vertilgt. Was da draußen so los war hat uns nicht interessiert, da in unserem Proberaum der Metal niemals tot war. Also eigentlich haben wir von der "Anti Metal"-Zeit nichts mitbekommen und genau wie heute einfach unser Ding gemacht.

Ich muss gestehen, dass mich "Trail Of Death" nicht wirklich vom Hocker gehauen hat, was nicht heißen soll, dass es nicht seine tollen Momente hat. Während ich beispielsweise mit 'Post Mortem Vivere' nicht wirklich viel anfangen konnte, hat mich dafür 'Angel Of Death' durchaus amüsiert und 'Angel Of The Dark' begeistert. Wie gelassen geht ihr nach all den Jahren mit Kritik oder Lob seitens Presse oder Fans um?

Sven: Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Die einen finden diesen Song besser, andere einen andern. Verschiedene finden WIZARD generell scheiße und andere lieben uns. So ist das nun mal, und das ist auch gut so. Kritiken von Seiten der Magazine gehen voll und ganz an mir vorbei. Viele Schreiberlinge nehmen Ihren Job meines Erachtens nicht ernst genug, sie sind sich über ihre Verantwortung nicht bewusst. Darum interessiert es mich auch nicht. Ich persönlich mache mir immer selbst ein Bild von einer Band und habe auch noch nie ein Album nach einer Kritik gekauft.

Würdest du rückblickend etwas an dem neuen Longplayer verändern? Stichwort: Perfektionismus!

Sven: Nach jeder Veröffentlichung könnte man hier und da noch etwas hinzufügen oder bearbeiten. Man sollte aber als Band auch mal einen Schlussstrich ziehen können. Wir sind mit dem aktuellen Longplayer sehr zufrieden und lieben jeden einzelnen Song. Das ist die Hauptsache.

Wofür steht das Album "Trail Of Death" deiner Meinung nach, gemessen an eurem gesamten Backkatalog?

Sven: Jedes Album erinnert an eine bestimmte Zeit unseres Lebens und ist ein Teil von WIZARD. Wir brauchen uns hinter keinem Album verstecken und sind auf jede Note stolz :-).

Was sind die schönsten Erinnerungen, wenn du an die Zeit mit der Band zurück denkst?

Sven: Es gab viele tolle Momente in unserem Leben. Diverse Touren mit GRAVE DIGGER, ein Trip nach Chicago, Irland, Wacken, das Bang Your Head. Aber auch die vielen kleinen Konzerte waren immer geniale Erlebnisse. Was mich am meisten freut ist die Tatsache, dass wir über all die Jahre in der gleichen Besetzung auf die Bühnen stürmen.

Und was hat euch besonders zu schaffen gemacht?

Sven: Man muss sich WIZARD wie eine Ehe vorstellen, in 25 Jahren gibt es immer mal gute und schlechte Zeiten. Massi musste mal für 2 Jahre aus beruflichen Gründen aussetzen, das war schon sehr blöd. Nun ja ...

Seid ihr schon hungrig auf weitere Gigs und gibt es schon Pläne, wohin euch euer Weg führen wird und mit wem ihr die Bühnen teilen werdet?

Sven: Klar, wir sind immer heiß auf Konzerte. Im nächsten Jahr feiern wir unser 25 Jähriges, da wird einiges gehen. Zwei Shows in Pilsen (CZ), eine in Siegburg und das Headbangers (Sven meint hier das Headbanger's Open Air, Anm. d. V.) sind bereits bestätigt. Mal sehen was noch kommt.

Ich danke dir für das kurze Interview und drücke gerne die Daumen, dass euer neuestes Werk bei der Hörerschaft wie gewünscht ankommen wird. Die letzten Worte überlasse ich dir. Was muss noch gesagt werden?

Sven: Ich habe zu danken! Hoffe das nächste Werk wird dich wieder vom Stuhl hauen (grinst). Ansonsten bedanke ich mich an dieser Stelle bei allen Fans für die tolle Unterstützung. Neuigkeiten findet Ihr auf unserer Facebook Seite oder via www.legion-of-doom.de! IN THE SIGN OF THE WIZARD

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